Donnerstag, 30. Dezember 2010

Ren Dhark zwischen den Jahren

Neuland war eine verheißungsvolle Gegend, dachte Dhark. Jedesmal wartete dort das Unbekannte, lauerten Gefahren und gediehen Hoffnungen. Soweit ein kleines Zitat aus meinem just vollendeten Roman.
Spannend ging mein Arbeitsjahr zu Ende. Mein Manuskript für REN DHARK - WEG INS WELTALL 28 ist fertig und an den Verlag geliefert. Unbeabsichtigt trat die von mir geliebte Action ein wenig in den Hintergrund. Eine Beziehungskiste nimmt mehr Raum ein, als ich vorab geplant hatte. So machen sich Handlungspassagen selbständig und setzen eigene Schwerpunkte.
Jetzt sind erst mal drei Tage Ruhe angesagt. Dann geht es im neuen Jahr aber gleich weiter mit einem REN DHARK-Sonderband in der UNITALL-Reihe. Eine schicke Verschwörungsgeschichte, so wie ich das sehe. Das mag ich sehr gerne, und entsprechend freue ich mich aufs Schreiben.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Frohe Weihnacht

Ich wünsche allen, die hier hereinschauen, ein frohes Fest, ein paar besinnliche Tage mit Ausbruch aus der gewohnten Tretmühle, einen guten Rutsch sowie Glück, Erfolg und Gesundheit für 2011.
Und gute Vorsätze fürs kommende Jahr? Zumindest einen habe ich. Keine Überschreitungen mehr bei Manuskriptabgabeterminen, oder allenfalls zwei bis drei Tage. Das müßte doch hinzukriegen sein.

Samstag, 18. Dezember 2010

Ausflug zu Fantasy Productions

Werner Fuchs' Verlag Fantasy Productions hat neue Räumlichkeiten in Erkrath bezogen. Zu diesem Anlaß lud Werner in die neuen heiligen Hallen zur Weinverkostung ein. Trotz Schneeverwehungen und des zu erwartenden Verkehrschaos machten Bernd Robker, der bereits einige Romane für die Reihe DAS SCHWARZE AUGE geschrieben hat, und ich uns auf den Weg nach Erkrath. Die meisten Fernzüge hatten teils stundenlange Verspätung, doch wir kamen fast fahrplanmäßig durch.
Werners neues Verlagsdomizil ist praktisch aufgeteilt. Gleich neben drei geräumigen Büros findet sich die Lagerhalle, in die ich einen ausgiebigen Blick werfen konnte. Dort stapeln sich die FanPro-Produkte, Bücher, Bücher und nochmals Bücher. Klasse und ziemlich beeindruckend.
Der eigentliche Empfang fand eine Etage tiefer im Keller statt, in einem großen Partyraum mit Bar, diversen zur Verkostung vorbereiteten Weinen und einer reichhaltigen Käseplatte mit Baguettes. Für einen Biertrinker, der, ich gebe es zu, keine Ahnung von Wein hat, ist es schwierig, die Unterschiede herauszuschmecken. Ich versuchte mich tapfer zu schlagen, was vermutlich nicht allzu gut gelang.
Nachdem alle anderen Besucher gegangen waren, verzogen wir uns zu dritt noch eine ganze Weile in Werners Büro. Gesprächsthemen waren natürlich ATLAN, DAS SCHWARZE AUGE, ein wenig Musik, Werners internationale Verbindungen, Verlage und Projekte und sogar das in einer Raumecke stehende Tip-Kick-Spiel.
Zu guter Letzt nahm ich die mir noch fehlenden Atlan-Taschenbücher mit, und Bernd und ich traten den Heimweg nach Köln an.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Para-Attacke

Para-Attacke lautet der Titel von REN DHARK - WEG INS WELTALL 28. Ich habe mein STERNENDSCHUNGEL-Manuskript kaum abgeliefert, da flattert das Expose für's nächste Dhark-Buch in den elektronischen Briefkasten.
Ich beschäftige mich weiterhin mit dem Worgun Gisol und Ren Dhark, der mit seiner Point of in der Galaxis Orn unterwegs ist. Die Wächter sowie die legendären Margun und Sola sind mit an Bord. Gemeinsam folgt man einer Spur, um die galaxisweite Verschwörung aufzudecken.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Nach der Nachtschicht

Vergangene Nacht war schreibtechnisch Nachtschicht angesagt, und eben habe ich das Wort ENDE unter STERNENDSCHUNGEL GALAXIS 51 gesetzt. In diesen Momenten bin ich immer glücklich und völlig entspannt. Das neue Kind ist halt in die Welt hinaus entlassen. Mit anderen Worten, das Manuskript ist raus zum Verlag. Recht bizarrer Inhalt streckenweise. Da mußte ich doch mal in die Wikipedia schauen.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder zum Schlafen ins Bett oder einen Spaziergang durch den Schnee. Köln ist weiß, und unten wälzt sich der Berufsverkehr im Schneckentempo durch die Straßen. Ich glaube, ich entscheide mich für den Spaziergang.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Weihnachts-Phantastik-Stammtisch

Es geht auf Weihnachten zu. Diesmal war der monatlich stattfindende Phantastik-Stammtisch im Kölner Süden zugleich das Weihnachtstreffen. Etwa zwanzig Leute versammelten sich im Refugium.
Ralf Zimmermann hatte fürs leibliche Wohl gesorgt und Faßbier, Frikadellen, Würstchen und Salate organisiert. Vom Kölsch hielt ich mich fern, da ich eine Grippe noch nicht ganz überwunden habe. Heißer Grog und Schweppes mit Chinin stattdessen war nicht verkehrt.
Bernd Robker und ich tauschten Leseproben unserer Werke aus. Bernd erhielt mein erstes ATLAN-Taschenbuch DIE PSI-KÄMPFERIN, ich bekam dafür im Gegenzug seinen Roman IM SCHATTEN DER DORNROSE aus der Reihe DAS SCHWARZE AUGE. Gewichtelt wurde aber nicht, den Romantausch hatten wir schon vor geraumer Zeit angedacht.
Ansonsten verging der Abend mit zahlreichen Gesprächen, auch wenn ich das Gefühl hatte, meine Stimme würde immer weiter ins Krächzen abgleiten. Die Geisterstunde war tatsächlich schon eingeläutet, als ich mich auf den Heimweg machte.

Samstag, 11. Dezember 2010

Ein Besuch in Rastatt

Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten veranstaltete Klaus Bollhöfener in Rastatt mit einigen geladenen Gästen sein Old Man-Treffen. Darunter waren meine Atlan-Kollegen Rüdiger Schäfer, Manfred Rückert und Michael Buchholz.
Nachmittags unternahmen wir, da Bolli bis zum Abend bei VPM in der Perry Rhodan-Redaktion zu tun hatte, einen Spaziergang über den recht überschaubaren Rastatter Weihnachtsmarkt. Es war kalt, und der Wind pfiff heftig, doch das tat unserer guten Laune keinen Abbruch. Rüdiger, die Quizmasterlegende des Atlan Club Deutschland, informierte sich an einem Marktstand über die Vorteile eines Schaffells, auf dem und unter dem man angeblich nicht ins Schwitzen geraten kann. Ich bin gespannt, in welcher Weise der umtriebige ACD-Mastermind sein neuerworbenes Wissen im Clubzine INTRAVENÖS verarbeiten wird.
Für den Abend hatte Bolli Plätze in einer aus den vergangenen Jahren bewährten Gaststätte reserviert. Das Essen war reichlich und lecker, und das einheimische Bier, an dessen Namen ich mich nicht recht erinnere, mundete ebenfalls. Neben unseren aktuellen Tätigkeiten im literarischen Bereich und ein wenig Fußball wurde viel über den kommenden Perry Rhodan-Weltcon gesprochen. Medienexperte Robert Vogel wartete mit zahlreichen Vorschlägen auf, über die ich ebenso den Mantel des Schweigens ausbreite wie über die sonstigen angesprochenen Convorbereitungen.
Wie üblich bei solchen Anlässen verging der Abend viel zu schnell. Und wie üblich dauerte es viel zu lange, bis es mir gelang, in einem ungewohnten Hotelbett einzuschlafen.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen stattete ich der Rhodan-Redaktion noch einen kurzen Besuch ab. Bolli steckte bereits mitten in der Arbeit. In seinem Büro entdeckte ich dann ... aber nein, auch das darf ich nicht verraten, weil es noch geheim ist.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Science Fiction Club Die Terraner

Lang ist's her, 30 Jahre nämlich, um genau zu sein. Am 9. Dezember 1980 gründeten ein paar Kölner Science Fiction Fans den SFC Die Terraner. Damals hatte das deutsche SF-Fandom eine Hochphase, und es war in, SF-Clubs zu gründen. Neben vielen anderen gab es bereits den Perry Rhodan Briefclub Bullys Schreibtisch, den Atlan Club Deutschland und noch viel länger den Science Fiction Club Deutschland. Alle drei bestehen bis heute.
Natürlich wollten wir als Neulinge uns von den anderen abheben und diskutierten nächtelang über die Ziele des Clubs. Letztendlich waren es drei Vorhaben, die wir uns auf die Agenda schrieben. Wir wollten ein gutes Fanzine herausbringen, wobei die Betonung auf "gut" lag, einen Science Fiction-Con veranstalten, selbstverständlich in Köln, und einmal mit einem eigenen Wagen beim Kölner Rosenmontagszug mitfahren.
Die Idee mit dem Fanzine setzten wir recht bald in die Tat um. Wir publizierten LONELY WORLDS, wovon, wenn ich mich richtig erinnere, sieben Ausgaben erschienen sind. Nach dem letzten Heft ging es auch gleich mit der Nachfolgereihe AGENT PROVOCATEUR weiter, die schon viel weniger naiv gestaltet war als zuvor LONELY WORLDS.
Unseren Con veranstalteten wir anderthalb Jahre später, im Sommer 1982, und es blieb nicht bei dem einen. Längst ist der COLONIACON, wie wir ihn tauften, zu einer festen Einrichtung und einem nicht wegzudenkenden Bestandteil des deutschen SF-Fandoms geworden. Im Sommer 2012 wird der 20. COLONIACON im 30. Jahr über die Bühne gehen.
Nur mit dem eigenen Wagen beim Rosenmontagszug hat es nicht geklappt, aber das war wohl auch nicht zu erwarten. Über die Idee, die wir damals halb augenzwinkernd und halb unter Alkoholeinfluß ausgebrütet haben, kann ich heute aber noch vergnügt lachen. Und wer weiß, noch ist ja nicht aller Tage Abend.

Montag, 6. Dezember 2010

Rosengarten, ich komme

Anläßlich von PERRY RHODAN Heft 1000, das 1980 erschien, fand in Mannheim im Rosengarten der erste Perry Rhodan-Weltcon statt. Ich war seit ein paar Monaten im Science Fiction-Fandom und wollte mir den Con auf keinen Fall entgehen lassen. Damals fuhr ich gemeinsam mit Thomas Kass, Otmar Köndgen und Michael My Haitel nach Mannheim, die ich auch heute, 30 Jahre später, noch zu meinen Freunden zählen darf.
Nächstes Jahr feiert die PERRY RHODAN-Serie ihr fünfzigjähriges Bestehen. Zu diesem Anlaß veranstaltet der Verlag abermals einen Weltcon - und wieder im Rosengarten. Schön! Heute habe ich das Hotelzimmer fürs Conwochenende Ende September/Anfang Oktober reserviert.
Ich bin schon gespannt, welche alten Kumpels, die ich seit Jahren nicht gesehen habe, dort aufkreuzen werden. Und ich freue mich richtig auf den Rosengarten. Mal sehen, was für Erinnerungen beim Durchschreiten des Eingangs in mir hochkommen.

Montag, 29. November 2010

Unglaubliche Lösung

Das Expose für STERNENDSCHUNGEL GALAXIS 51 ist eingetroffen. Unglaubliche Lösung, so wird der Roman heißen. Ich habe bereits mit dem Schreiben begonnen, da ich das Manuskript möglichst schnell abliefern muß.
Im Dezember erwarte ich zwei weitere Exposes für REN DHARK-Romane. Der eine hat normale, der andere doppelte Heftromanlänge. Es ist also mal wieder keine Zeit zu verlieren.

Sonntag, 28. November 2010

Glühwein gegen die Kälte

Ein bitterkalter Sonntag, aber trocken und mit Sonnenschein. So nutzte ich die Gelegenheit, mit ein paar Kumpels das Auswärtsspiel von Fortuna Köln bei Westfalia Herne zu besuchen. Denn die Jahreszeit ist angebrochen, in der die Witterungsbedingungen erfahrungsgemäß zu zahlreichen Spielabsagen führen. In der 5. Liga gibt es nun mal keine Rasenheizung oder gar überdachte Arenen. Daher noch schnell die letzten Gelegenheiten vor Weihnachten nutzen, ein Fußballspiel im Stadion zu sehen.
Das Westfalia-Stadion am Schloß Strünkede ist von der Größe her für die 2. Liga konzipiert, in der Herne einige Jahre spielte. So verloren sich die vielleicht 300 Herner und 50 Kölner Zuschauer doch arg, und der Wind pfiff kräftig. Dagegen half der Glühwein. Das Spiel selbst gestaltete sich recht turbulent.
Kurz vor der Halbzeitpause ging Fortuna in Führung. Den Ausgleich vergaben die Hausherren, als sie in der 2. Halbzeit einen Elfmeter mit Wucht gegen die Latte knallten. Wenig später mußte ein Herner mit Rot vom Platz. In der 6. Minute der Nachspielzeit bekam dann die Fortuna einen Elfmeter zugesprochen. Heber verwandelte ihn, und Fortuna gewann 2:0.
Anschließend fuhren wir schnell nach Köln zurück. In der Griechenschänke sah ich mir das Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen Wolfsburg an. Leider hatte der FC weniger Glück und konnte seine Führung nicht über die Runden bringen. Am Ende stand es 1:1, und der FC mußte sich mit einem Punkt zufriedengeben.

Samstag, 27. November 2010

Oldie-Abend mit EKG

Die ersten beiden Exposes für die kommende Staffel STERNENDSCHUNGEL GALAXIS sind heute gekommen. Geschrieben werden Band 49 und 50 von Uwe Helmut Grave und Nina Morawietz. Ich habe mir die Expos gleich zu Gemüte geführt, da ich nach dem Folgeexpose, das ich morgen erwarte, Band 51 schreiben werde. Sobald es eintrifft, kann ich dann gleich loslegen.
Abends war Sparkästchen-Auszahlung in der Alten Griechenschänke, wo ich Mitglied im Sparverein bin. Gibt es sowas in anderen Städten eigentlich auch noch? Ich bin überfragt.
Das Buffet war großartig, das Kölsch sowieso. Dazu spielte die Kölner Oldieband EKG. Die Jungs haben ein breites Spektrum von Rockmusik über Beat bis zu Blues im Programm. Deep Purple und die Rolling Stones kamen ebenso zu ihrem musikalischen Recht wie Jimi Hendrix und Roy Orbinson. War ein schöner Samstagabend, zumal Mönchengladbach in Dortmund verloren hat und in der Tabelle hinter dem FC bleibt.

Freitag, 26. November 2010

Die Schranke im Nichts

Die Post hat die Belegexemplare von Ren Dhark 27 geliefert. Das 350seitige Buch habe ich gemeinsam mit Jan Gardemann, Uwe Helmut Grave und Nina Morawietz verfaßt.
Ich habe gleich mal ein wenig darin geschmökert und bin schon gespannt, wie es mit meinem Lieblingscharakter Gisol weitergeht. Die nächsten Exposes kommen im frühen Dezember.

Dienstag, 23. November 2010

De Familich im Reissdorf

Gestern habe ich mir mal wieder ein Konzert der von mir hochgeschätzten Kölner Mundartgruppe De Familich angesehen. Für mich war es gewissermaßen ein Heimspiel, da es gleich um die Ecke im Brauhaus Reissdorf stattfand.
Ich mag De Familich, seit ich sie zum ersten Mal live gesehen habe, damals in Mannis Rästorang. Die Musiker spielen kölsche Klassiker von Willi Ostermann über die Bläck Fööss bis zu BAP. Der Großteil ihrer Stücke sind jedoch eigene Kompositionen, geschrieben und getextet von Wolfgang Anton, und die brauchen sich hinter der Musik der hinlänglich bekannten Kölner Bands nicht zu verstecken. Ganz im Gegenteil, ich höre die Stücke der Familich lieber als ein Großteil dessen, was im Karneval aufgeboten wird.
Familich-Konzerte sind Mitsingkonzerte. Zu Beginn bekommt jeder Besucher ein Heft mit sämtlichen Texten. Da sind Spaß, Stimmung und beste Unterhaltung garantiert, so auch diesmal. Das Publikum war geradezu euphorisch.
Wer De Familich noch nicht live gesehen hat, sollte das dringend nachholen.

Montag, 22. November 2010

Fußball und Tatort

Zwei Niederlagen des 1. FC Köln hintereinander gab es zuletzt, nämlich in Nürnberg und - Katastrophe! - zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach. Niederlagen gegen die Fohlen schmerzen immer besonders. Jedenfalls fand sich der FC nach den beiden Pleiten folgerichtig auf dem letzten Tabellenplatz wieder.
Das gestrige Spiel beim VfB Stuttgart wurde nicht in einer Kneipe angeschaut. Auch wenn man nicht abergläubisch ist, muß man mal etwas anderes ausprobieren. So fuhren wir ins Geißbockheim, in dem sämtliche FC-Spiele auf Großleinwand gezeigt werden, und siehe da, es lohnte sich. Einmal mehr gewann der FC in Stuttgart, das für uns seit Jahren ein gutes Pflaster ist. Zwar zitterte ich bis zur letzten Sekunde und war einem Herzinfarkt nahe, doch die wichtigen 3 Punkte waren unter Dach und Fach.
Anschließend fuhren wir in die Stadt. In der Flotte sahen wir uns das Spiel St. Pauli gegen den VfL Wolfsburg an, das 1:1 endete.
Danach war Tatort in der Tankstelle angesagt. In der Rockkneipe werden die sonntäglichen Tatorte auf Leinwand gezeigt. Die Münchener Kommissare Batic und Leitmayer waren smart wie meist, ihre kleinen feinen Spitzen für manches Schmunzeln gut, der Fall riß mich allerdings nicht vom Hocker. Zudem bin ich kein Freund von Krimis, die über längere Passagen wie ein Kammerspiel aufgezogen sind.
Zur Abrundung des Sonntags wurde wie in der vorangegangenen Nacht das Barock angepeilt. Diesmal gab es Rock'n'Roll und Gitarren satt.

Sonntag, 21. November 2010

Chressdachszauber

Der gestrige Besuch im Südstadion war eine herbe Enttäuschung. Vom Spiel gegen den VfB Speldorf hatte ich mir 3 Punkte versprochen, doch Fortuna Köln unterlag den Gästen mit 0:1. Erschreckend, wie leichtfertig wieder einmal die Chance vertan wurde, Anschluß nach oben zu finden. So dümpelt die Fortuna weiterhin im Niemandsland der Tabelle herum.
Anschließend traf ich mich mit meiner Familie in der Altstadt. Nachdem meine Schwester es im vergangenen Jahr geschafft hat, mich zum Mitkommen ins Hänneschen Theater zu bewegen, und ich von dem Besuch sehr angetan war, wollte ich mir auch die diesjährige Weihnachtsvorstellung nicht entgehen lassen.
Chressdachszauber, so lautet der Titel der aktuellen Aufführung. Nach meiner Kindheit hatte ich die Figuren des Puppenspieltheaters aus den Augen verloren. Inzwischen sind mir die Puppen mit echt kölschem Charakter aus dem fiktiven Ort Knollendorf wieder ans Herz gewachsen. Hänneschen und Bärbelchen, Tünnes und Speimanes, besonders aber der hinterlistige Schäl. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei, das steht fest.
Nachts traf ich mich mit ein paar Leuten im Barock. In dem Laden, in dem sonst Rockmusik mit Hard und Heavy läuft, fand ein Programmabend statt, der die 60er und 70er Jahre zum Thema hatte. Über den großen Bildschirm flimmerten Crosby Stills & Nash, Lynyrd Skynyrd, Neil Young, Ton Steine Scherben, die Eagles und die Allman Brothers. Ich war begeistert.
Als ich das Barock verließ, wäre es im Sommer draußen bereits hell gewesen.

Dienstag, 16. November 2010

Was bist du von Beruf?

Heute war ich zum ersten Mal im traditionsreichen Haus Töller essen. Die frische Bratwurst mit Möhren, ganz bürgerlich, schmeckte ebenso gut wie das frisch gezapfte Päffgen-Kölsch.
Als der Köbes mich fragte, was ich beruflich mache, war ich leicht perplex, weil ich nicht wußte, worauf er hinauswollte. Bevor ich zu einer Antwort ansetzen konnte, fragte er bereits weiter: Bist du Autor? Kann es sein, daß du schon mal etwas für Perry Rhodan geschrieben hast?
Nun war ich wirklich überrascht. Nicht nur, daß es unter den kölschen Köbessen Rhodan-Leser gibt, sie erkennen sogar jemanden, der kein Teamautor ist, sondern nur gelegentlich etwas zum Perry Rhodan-Universum beisteuert. Nette Vorstellung.

Sonntag, 7. November 2010

Intercomic 68


Mit schöner Regelmäßigkeit findet jedes Jahr im März und im November die Intercomic in der Köln-Mülheimer Stadthalle statt. Die Messe für Comics und Romane war auch gestern wieder außerordentlich gut besucht.
Gemeinsam mit ein paar Freunden vom Kölner Phantastik-Stammtisch schlenderte ich durch die Halle und die mit Ständen vollgestellten Gänge ringsum und traf unterwegs weitere Bekannte. Darunter waren drei Mann vom Wiener Perry Rhodan-Stammtisch sowie Mitveranstalter des diesjährigen Austriacons, die die Intercomic schon seit Jahren besuchen.
Eine gut gefüllte Messe ist nett, besonders für den Ausrichter und die Aussteller, aber zuweilen wurde mir das Gedränge zuviel. Allerdings soll die Intercomic vor der Jahrtausendwende, bevor ich auf sie aufmerksam wurde, noch viel voller gewesen sein.
An den Verlagsständen des Mohlberg-Verlags und des Blitz-Verlags hielt ich mich eine ganze Weile auf. Heinz Mohlberg hatte mehrere REN DHARK-Romane und mein letztes ATLAN-Taschenbuch ausliegen. Mit Jörg Kaegelmann unterhielt ich mich über ein geplantes Romanprojekt im Krimibereich, das ich aus Zeitgründen schon seit längerem vor mir herschiebe. Das wollen wir nun endlich gemeinsam angehen.
Nach der Messe trafen Hajo Kleinmann und ich uns mit den Wienern im bekannten Kwartier Latäng in der Gaststätte Mannis Rästorang. Zu der Runde gesellte sich Bernd Robker, Autor mehrerer Romane aus der Fantasy-Reihe DAS SCHWARZE AUGE. Im Laufe des Abends lernte Martin Steiner, dessen Wiener Dialekt zu verstehen ich immer noch Schwierigkeiten habe, wie man Gambas schält, da sie mit Panzer nicht allzu gut schmecken. Auch der Portwein war übrigens ganz ausgezeichnet.

Samstag, 6. November 2010

SF im Porzer Brauhaus

Gestern war ich mal wieder beim Perry Rhodan-Stammtisch in Porz. Er ist umgezogen ins Porzer Brauhaus. Die Räumlichkeiten sind schön, das Essen ist gut, und Stammtisch-Ausrichter Wolfgang Spengler hatte mein aktuelles Atlan-Taschenbuch zum signieren mitgebracht.
Zu meiner Überraschung war Hans-Jürgen Ruhnau zu Gast. Ich habe Hans-Jürgen, der Anfang der Achtziger Jahre einer der Aktivisten im Kölner Science Fiction Club Die Terraner war und inzwischen in Gelsenkirchen lebt, seit Jahren nicht gesehen. Kein Wunder, daß wir uns nicht nur über das unterhielten, was wir derzeit so treiben, sondern auch über die alten Zeiten und vergangene Cons. Es war ein schöner Nachmittag, und Hans-Jürgen will sich mal wieder sehen lassen. Es würde mich freuen.

Freitag, 22. Oktober 2010

De Hüs'cher bunt om Aldermaat

Nette Sachen können passieren, wenn man abends noch schnell was einkaufen geht. So ging es mir gestern. Nach dem Einkauf wollte ich auf dem Heimweg im Brauhaus Zum kölsche Jung schnell zwei Kölsch trinken und dann nach Hause. Ich traf Bekannte, unterhielt mich eine Weile, und plötzlich lief kölsche Musik.
Dann kamen die Kölner Legenden Hans Süper, inzwischen 75 Jahre alt, und Ludwig Sebus, sogar schon 85, durch die Tür. Sebus gilt als einer der letzten kölschen Krätzchen-Sänger mit seinem erfolgreichsten Lied "Luur ens vun Düx noh Kölle". Hans Süper erlangte bereits vor 30 Jahren zusammen mit Hans Zimmermann als Colonia-Duett Kultstatus und ist bis heute eine Stimmungskanone, die Jung und Alt gleichermaßen begeistert.
Allein die Anwesenheit der beiden alten Helden sorgt schon für gute Stimmung, und dem trug der Wirt mit seinem folgenden musikalischen Programm Rechnung. In den folgenden Stunden war Kölner Mundart angesagt. Bei Bläck Fööss-Liedern aus den Siebziger Jahren bis zu "De Hüs'cher bunt om Aldermaat" wurde kräftig mitgesungen. Nach ein paar weiteren Kölsch traute ich mich dann auch.
So wurde es unerwartet ein völlig gelungener Abend, wie man ihn nicht planen kann. So kann es öfter sein, mit Kölner Idolen und altem Kölner Mundartgesang, von dem sehr viel ganz unabhängig von Karneval funktioniert. Schön.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Ein Wiedersehen alter Freunde

Der neue Ren Dhark ging mir locker und schnell von der Hand. Das Manuskript ist bereits beim Verlag abgeliefert.
Ren Dhark kehrt in die Galaxis Orn zurück, in der die Worgun beheimatet sind, die von Kurt Brand konzipierten Mysterious, die von Anfang an eine wichtige Rolle in der Serie spielten. Auf einen von ihnen, auf den ehemaligen Widerstandskämpfer gegen die insektoiden Zyzzkt, trifft Ren Dhark, nämlich auf Gisol. Das Schicksal führt die Freunde wieder zusammen. Gemeinsam müssen sie sich einer gigantischen Verschwörung stellen.

Samstag, 16. Oktober 2010

Ren Dhark im Doppelpack

Heute kam eine zwar erwartete, aber deswegen nicht minder schöne Postlieferung. Ein fettes Paket, das sein Gewicht auf die Waage bringt. Was nicht heißen soll, daß sich Literatur nun doch nach Gewicht verkauft. Darf's ein bißchen mehr sein? So eine Sendung fällt eben etwas dicker aus, wenn sie die Belegexemplare von gleich zwei neuen Büchern beschert.
Darunter ist mein Roman mit dem martialisch klingenden Titel Einsatz des Vernichters, ein weiterer Ren Dhark-Sonderband. Dazu gibt's Ren Dhark-Buch 26, Notruf von Orn, das einmal mehr als Gemeinschaftsproduktion entstanden ist, diesmal mit Uwe Helmut Grave, Jan Gardemann und dem von mir auch persönlich sehr geschätzten Altmeister Conrad Shepherd.
Obwohl seit dem Schreiben erst ein paar Wochen vergangen sind, kommen sie mir jetzt, da ich an der Fortsetzung arbeite, schon fast wie eine Ewigkeit vor.
Die Titelbilder der beiden Bücher sind übrigens rechts als aktuelle Veröffentlichungen zu sehen.

Freitag, 15. Oktober 2010

Autogrammkarten (wieder)gefunden

Mein Schreibtisch hat Schubladen, die ich schon ewig nicht mehr geöffnet habe. Spannend, was man findet, wenn man die Laden dann doch mal komplett aus- und aufräumt.
So fielen mir lange vergessene Autogrammkarten in die Hände, die ich mir vor der einen oder anderen Dekade auf Science Fiction-Cons oder anderen Wegen besorgt habe. Die geistigen Perry Rhodan-Väter Karl-Herbert Scheer und Walter Ernsting alias Clark Darlton sind darunter, mein Rhodan-Lieblingsautor Willi Voltz sowie Wolfpeter Ritter (Peter Terrid), in dessen Wohnzimmer ich einst gesessen habe und der ein gern gesehener Gast auf dem Coloniacon war und einmal sogar als Mitveranstalter fungierte, außerdem Ernst Vlcek und Robert Feldhoff.
Allesamt mit Originalunterschriften, versteht sich. Ich bin begeistert. Die Karten kommen nicht in den hintersten Winkel einer Schublade zurück, sondern erhalten einen würdigeren Aufbewahrungsort.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Die Schranke im Nichts

So lautet der Titel von Ren Dhark-Buch 27. Das Expose ist eingetroffen und bereits durchgelesen. Ich werde mich also umgehend an die Arbeit machen.
Nach dem Notruf, den er aus der Galaxis Orn erhalten hat, ist Weltraum-Abenteurer Ren Dhark unverzüglich dorthin aufgebrochen. Es gelingt ihm, die unsichtbare Barriere zu überwinden, die Orn vom Rest des Universums abschottet. Dies geschieht allerdings nicht ganz freiwillig, wie ich gleich im ersten Kapitel schildern werde.
Wäre ja auch noch schöner. Bevor etwas planmäßig abläuft, schicke ich die POINT OF und ihren Kommandanten lieber gleich wieder in Schwierigkeiten.

Samstag, 9. Oktober 2010

Galaktisches Forum


Seit ein paar Jahren veranstaltet die Perry Rhodan-Redaktion am Freitagabend jeder Frankfurter Buchmesse das sogenannte Galaktische Forum. Bei dem gemütlichen Zusammensein treffen sich Autoren, Zeichner und Verlagsleute aus dem Bereich der Science Fiction und dem Umfeld der Phantastik.
Bestimmt an die hundert Leute fanden sich in diesem Jahr im Euro Deli ein, einer schmucken Bar im Frankfurter Geschäftsviertel unweit der Messe. Bei der Vielzahl an Besuchern ist es leider kaum möglich, neue Bekanntschaften zu schließen. Ich war schon froh, mich mit dem einen oder anderen alten Bekannten unterhalten zu können, den ich, wie zum Beispiel Gerd Rottenecker, nur einmal im Jahr treffe.
Hinzu kam, dass im Fernsehen das Europameisterschafts-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und der Türkei lief, was nicht nur bei mir für Ablenkung vom eigentlichen Sinn des Treffens sorgte. Es waren auch noch andere Fußballfans unter den geladenen Gästen. Außerdem mußte ich gegen 22.30 aufbrechen, um den letzten Zug nach Köln zu erwischen. Zu der Zeit hatten sich die Räumlichkeiten der Bar richtig gefüllt.
Schade, ich wäre gern länger geblieben, aber es ging halt nicht. Trotzdem war das Galaktische Forum einmal mehr eine tolle Veranstaltung, die im kommenden Jahr hoffentlich ihre Fortsetzung findet.

Freitag, 8. Oktober 2010

Buchmesse Frankfurt


Morgens um 6 Uhr aufzustehen ist nicht mein Ding. Ich schaffte es dennoch, was den Vorteil mit sich brachte, daß ich in Frankfurt war, als die Buchmesse am dritten Tag ihre Pforten öffnete. So war leichtes Durchkommen durch die Gänge, die sich später gegen Mittag kräftig füllen sollten.
Seit Jahren handhabe ich die Pflicht vor der Kür. Das heißt, ich suche zunächst die Verlage auf, bei denen ich mir einen Besuch vorgenommen habe, und wenn dieses Programm durch ist, lasse ich mich locker treiben und sehe, was sich ergibt.
Bevor ich den ersten avisierten Messestand erreichte, war ich allerdings schon in Gespräche verwickelt. Zunächst begegnete mir der Schriftseller Alfred Bekker, mit dem ich eine Weile bei Ren Dhark zusammengearbeitet habe, dann traf ich auf Anke und Wolfgang Brand vom Online-Magazin Geisterspiegel, und zu unserer Unterhaltung über Science Fiction und Phantastik gesellte sich der Autor Alfred Wallon hinzu, ein eingefleischter Western-Experte. So ist das auf der Buchmesse. Auch ohne Termine verabredet zu haben, trifft man auf eine Menge Kollegen und Bekannte.
Den Vormittag über klapperte ich die Namen auf meiner Liste ab, Egmont-Lyx und Bastei-Lübbe, den Emons-Verlag, Phantasia und den einen oder anderen mehr. Uschi Zietschs Fabylon-Verlag und Werner Fuchs mit FantasyProductions waren diesmal leider nicht mit eigenen Ständen vertreten.
Besonders den Berliner Autor und Übersetzer Frank Böhmert zu treffen, freut mich immer sehr. Wir kennen uns mittlerweile seit dreißig Jahren, seit den Anfängen unseres Daseins im SF-Fandom. Mittags verließen wir bei schönem Wetter die Messehalle und begaben uns ins Freie. Bei einem Hot Dog und Weizenbier unterhielten wir uns über aktuelle Projekte, die Vergangenheit und gemeinsame Berliner Bekannte.
Um 14 Uhr hatte ich am Pabel-Stand dann einen Termin mit Atlan-Redakteurin Sabine Kropp. Wir sprachen über den aktuellen Stand der Dinge und die Zukunftsplanungen für die inzwischen gut zwanzigbändige Atlan-Taschenbuchreihe, auch über den Ableger Atlan-X. Für weitere Abenteuer des alten Arkoniden sieht alles gut aus, das finde ich schön.
Der Rest des Messetages verging wie im Flug, weil ich ständig weitere Bekannte traf. Als es allmählich auf Feierabend zuging, schloß ich mich Verleger Dennis Erhardt vom Zaubermond-Verlag, dem ehemaligen VPM-Redaktionsmitarbeiter Björn Berenz und Perry Rhodan-Autor Christian Montillon an. Mit knurrenden Mägen sorgten wir für unser leibliches Wohl, schließlich steht gleich noch das Galaktische Forum auf dem Programm.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Rock'n'Roll, Frau Tücking?

Wenn man samstags zuhause bleibt und den Fernseher einschaltet, folgt die Strafe auf dem Fuß. Ich habe mir das Aktuelle Sportstudio und die anschließenden Heute-Nachrichten angesehen und es versäumt, gleich danach die Glotze auszuschalten. So bekam ich im ZDF den Anfang des SWR3 New Pop Festivals mit.
Moderatorin Stefanie Tücking begrüßte das Publikum in der ausverkauften Halle und kündigte etwas an, das dort sonst nicht stattfindet, nämlich Rock'n'Roll. Mit dem nächsten Atemzug und im gleichen Zusammenhang nannte sie dann Unheilig und Lena Meyer-Landrut - neben weiteren Bands, die mir, ich gebe es zu, nicht das geringste sagen.
Nun bin ich mit Unheilig nicht besonders vertraut, doch die wenigen mir bekannten Stücke sind ähnlicher Schlagerkrams wie der, den ich schon als Jugendlicher gehaßt habe, wenn meine Eltern die ZDF-Hitparade einschalteten. Was ich von der trällernden Lena mit ihrem schauderhaften Akzent und ihrem Rumgehampele halte, ist ohnehin bekannt.
Liebe Frau Tücking, über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten, aber bitte bitte nicht den Begriff Rock'n'Roll und das, wofür er steht, verunglimpfen, indem man ihn in einen Kontext zu Leuten stellt, die damit wirklich nichts zu tun haben.
Daher schnell die Glotze ausgemacht, bevor ich von der ersten Gesangsdarbietung gequält werden konnte, und eine Musik-DVD eingelegt. Wie gut, daß es die Rockpalast-Edition gibt. Das 1996er Konzert von Lynyrd Skynyrd auf der Loreley hatte ich noch nicht gesehen.
Prima Songwriting mit fetten Gitarren. Was will man mehr?

Samstag, 2. Oktober 2010

Das Rad oder der Computer

Oder was ist die wichtigste Erfindung der Menschheit?
Ich würde mal, vielleicht nicht ganz so ernst gemeint, sagen:
Der Buchdruck vielleicht? Womöglich der Lederball? Oder am Ende doch die E-Gitarre?
Ich könnte auf nichts davon verzichten, und das bezieht sich auch auf die Überschrift.
Thank God, I live in the age of Rock'n'Roll.

Freitag, 1. Oktober 2010

Die Stimmen literarischer Figuren

Heute war PERRY RHODAN EXTRA 11, "Galaktisches Garrabo" betitelt, im Briefkasten. Dem Heftroman von Verena Themsen liegt meine Novelle "Erbe der Cappins" auf CD bei.
Ich habe direkt mal in das von Sebastian Rüger gelesene Hörbuch reingehört. Man hat ja gewisse Vorstellungen davon, wie die handelnden Personen klingen. Da ich sonst ausschließlich zur lesenden Fraktion gehöre, war es für mich spannend und überraschend, wie Herr Rüger den Handlungsträgern Alaska Saedelaere und Gucky eine Stimme verleiht. Sehr interessant für einen Nur-Leser.
Roman und Hörbuch kommen am 15. Oktober in den Handel.

Montag, 27. September 2010

Freibier mal anders

Vor ein paar Tagen war ich am Bahnhof, um Fahrkarten nach Frankfurt zur Buchmesse zu holen. Mir war beinahe entfallen, daß sie ja schon fast vor der Tür steht. Im vergangenen Jahr habe ich es zeitlich nicht zur Messe geschafft, doch diesmal will ich sie nicht verpassen. Der eine oder andere Gesprächstermin mit Verlagsangehörigen steht bereits fest.
Da ich um die Mittagszeit unterwegs und nach versäumtem Frühstück hungrig war, nutzte ich die Gelegenheit, in der Nähe etwas essen zu gehen. Verläßt man den Bahnhof rückseitig über den Breslauer Platz, braucht man nur über Eigelstein und Ebertplatz zu spazieren und ist schon in der Neusser Straße mitten im Herzen des Agnesviertels. Ich kehrte im Brauhaus Stüsser ein, wo ich den Geschäftsleiter Horst recht gut kenne, der früher im Brauhaus Reissdorf gleich bei mir um die Ecke tätig war.
An der Theke saßen diverse Gäste beisammen, von denen jeder einen dicken Stapel der Kölner Tageszeitung EXPRESS vor sich liegen hatte. Was ich zunächst für ein neues abstruses Gesellschaftsspiel hielt, entpuppte sich schnell als gewiefte Taktik. Dem EXPRESS lag an diesem Tag nämlich ein Gutschein für ein kostenloses Kölsch im Stüsser bei. Deshalb hatten die Schlauköpfe im ganzen Viertel in Geschäften, Kiosken und Zeitungsautomaten die Auflage aufgekauft und bestellten im Tausch gegen die beiliegenden Gutscheine ein Sion-Kölsch nach dem anderen.
Da das Glas Kölsch im Stüsser 1,25 kostet, ein EXPRESS hingegen nur 60 Cent, hat sich das für die durstigen Kehlen natürlich gelohnt. Auf diese Weise gab's stets zwei Bier zum Preis von einem. Zum Glück hatte ich mir vorgenommen, an diesem Tag kein Kölsch anzurühren, und daran habe ich mich auch gehalten. Gaffel-Faßbrause ist nicht nur eine süffige alkoholfreie Alternative, das Zeug schmeckt auch noch gut.
Das Nierengulasch war zudem ganz hervorragend.

Dienstag, 21. September 2010

Montag, 20. September 2010

Bitte weitermachen, Wien!


Nach dem Frühstück am Sonntag checkte ich aus dem Hotel aus. Das Wetter war noch immer gut, die Voraussage fürs Wochenende hatte sich zum Glück nicht bewahrheitet. Das Conlokal füllte sich wieder ordentlich, obwohl häufig bei Cons viele Besucher nach dem Samstag wieder abreisen.
Ich sah mir noch einmal Raimund Peters Animationsfilm an, der laut Ankündigung der Converanstalter demnächst bei YouTube zu sehen sein wird. Währenddessen trat die Jagd auf fehlende Pickerl und volle Alben in die entscheidende Phase. Zu meiner Freude schaffte ich es, mir im Tausch das letzte fehlende Sammelbild zu organisieren. Gut sah das Album aus, so ganz ohne Lücken und mit den Unterschriften der Gäste.
Dann wurde es allmählich Zeit aufzubrechen. Mein Zug nach Köln ging um 12.40 Uhr. Ich drehte eine letzte Runde, verabschiedete mich und verließ mit einem Anflug von Wehmut das Conlokal, mein vollständig bestücktes Sammelalbum wie eine Trophäe im Rucksack. Ich bedauerte, nicht von Vornherein einen oder zwei Tage Aufenthalt mehr geplant zu haben, ein Versäumnis, das ich beim nächsten Mal sicherlich korrigieren werde.
Ein Fazit des Wochenendes ist schnell getroffen: Die Wiener sind tolle Converanstalter, die sich eine Menge haben einfallen lassen, und klasse Gastgeber, zu denen ich jederzeit gern wieder hinfahre. Mein Dank für den Austriacon, der mir sehr viel Spaß gemacht hat, geht an das ganze Organisationkomitee und alle Helfer.
Bleibt nur eins zu hoffen, nämlich daß es nicht wieder vier Jahre dauert bis zum nächsten Con in Wien.

Sonntag, 19. September 2010

Klebebilder und Autogramme


Am Samstag wurde ich, ganz untypisch, vor dem Schellen des Weckers wach. Das Frühstück war gut und ausgiebig, nach drei Tassen Kaffee, Orangensaft, belegten Brötchen und Toast mit Ei war ich wach und bereit für den Tag. Weitere Besucher aus Köln und Umgebung waren eingetroffen, und gemeinsam begaben wir uns zum Conlokal.
Der Contag begann mit der offiziellen Begrüßung. Dazu gehörte ein Animations-Video von Raimund Peters, das man gesehen haben muß. Die Helden der Perry Rhodan-Serie landen vor dem Rathaus und schreiten winkend durch ein Spalier aus Robotern, um den Con zu besuchen. Klasse gemacht!
Der Sammelspaß ging schnell in die nächste Runde. Überall sah man mit Sammelalben bewaffnete Conbesucher, die fleißig Klebebilder tauschten und sich die eingeklebten Pickerl von den Gästen signieren ließen.
Programmpunkt folgte auf Programmpunkt. Einige sah ich mir an, andere verpaßte ich, weil ich draußen an der Theke in Gespräche verwickelt war. Der eine oder andere Ehrengast hatte kurzfristig noch abgesagt, trotzdem waren die SF-Schaffenden reichlich vertreten und allesamt auf verschiedene Weise ins vielfältige Programm eingebunden.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir "Ein Germanist im Weltall", der launige Vortrag von Perry Rhodan-Teamautor Wim Vandemaan, der gestand, als Kind und Jugendlicher Perry Rhodan parallel zu Kafka gelesen zu haben. Seine Heftromane und amerikanischen Comics hat er stets an seiner Mutter vorbei ins Haus geschmuggelt. Seine heutigen Gymnasialkollegen wissen ebenso wenig wie seine Schüler, daß er Rhodan schreibt.
Nachmittags wurden die Bundesliga-Ergebnisse eingeholt. Natürlich feierten Helmut Freisinger, Norbert Mertens und ich als Anhänger des 1. FC Köln das 0:0 der Geißböcke in München wie einen Sieg. Bei Uwe Anton als bekennendem Bayern-Anhänger sorgte das Resultat hingegen für hängende Mundwinkel.
Bei "Tauchgang mit Atlan und Perry" nahm ich dann auf der Bühne wieder aktiv am Programm teil. Gemeinsam mit Marc Herren und Götz Roderer plauderte ich über unsere Arbeit an den Atlan-Taschenbüchern. Erst nachher fiel mir auf, daß wir uns ausschließlich mit dem alten Arkoniden beschäftigt hatten und mit keinem Wort auf Perry eingegangen waren.
Wolfgang Zenker sagte einige Beiträge an, und Roman Schleifer führte als Moderator souverän durch die meisten Programmpunkte, während Martin Steiner, so wie man ihn von Cons her kennt, kaum einmal einen Augenblick den Finger vom Auslöser seiner Kamera nahm.
Am frühen Abend schaute Arnold Weissensteiner vorbei, der Betreiber des Ren Dhark-Forums (http://www.rendhark-universe.net/). Arnold lebt und arbeitet in Wien, hatte es also nicht weit, und wir hatten uns im Forum lange vor dem Con auf ein Bier verabredet.
Kurz vor zehn bestritt Pepi Hopf den letzten Programmpunkt des Tages und brachte das Publikum zum Gröhlen. Der Wiener Kabarettist präsentierte Ausschnitte aus seinem Programm, wobei er spontan einige Marotten der versammelten Science Fiction-Fans aufgriff. Ich war begeistert, und manch einer kam aus dem Lachen nicht heraus.
Wie schon am Vorabend endete auch der Samstag mit gemütlichem Beisammensein an der Bar. Es war abermals halb zwei, als ich mich mit reichlich Bettschwere ins Hotel begab.

Samstag, 18. September 2010

Flämmchen und andere Rituale


2005 war ich beim Wiener Con, 2006 habe ich es nicht geschafft. Nun war es endlich wieder soweit. Am Freitag bin ich so früh aufgestanden wie lange nicht mehr. Der Zug nach Wien ging schon um kurz vor Sechs in der Frühe. Neuneinhalb Stunden Bahnfahrt sind nicht das größte Vergnügen, doch zum Glück fuhr auch Helmut Freisinger vom Kölner SF-Stammtisch zum Austriacon nach Wien. Mit Gesprächen über Gott und die Welt brachten wir die Zeit halbwegs erträglich hinter uns.
Der Con selbst, das sei vorab gesagt, entschädigte dann für jede Minute Hin- und Rückfahrt. Obwohl Regen angesagt war, empfing Wien uns mit schönem Wetter. Kurz ins Hotel, eingecheckt, das Gepäck hochgetragen und das Zimmer begutachtet. Von dort aus waren es nur fünf Fußminuten zum Veranstaltungsort. Das Rugia genannte und gleich gegenüber dem Rathaus liegende Conlokal ist, wenn nicht gerade ein SF-Con darin stattfindet, das Vereinslokal einer Wiener Studentenverbindung.
Eine tolle Überraschung gab es gleich am Eingang. In der Contasche, die jeder Besucher erhielt, steckte unter anderem ein Sammelalbum für Klebebilder mit den Portraits der angemeldeten Autoren, Zeichner und Verlagsleute. Vier Bildchen, in Österreich Pickerl genannt, wie ich lernte, lagen bei, weitere konnte man in Tütchen erwerben. Eine ganz tolle Idee, die nicht nur mich alten Panini-Fußballbilder-Sammler in ihren Bann schlug.
Schon am Freitag fanden ein paar Programmpunkte statt, und ehe ich mich versah, war ich eingespannt. Perry Rhodan-Autor Marc A. Herren vergatterte mich dazu, gemeinsam mit ihm und weiteren Teilnehmern seine Novelle "Helden im Ruhestand" vorzutragen. Jeder Teilnehmer erhielt eine oder gleich mehrere Sprechrollen. Dabei glänzten besonders Uschi Zietsch, Roman Schleifer und Gerry Haynaly mit schauspielerischen Leistungen.
Diesem Programmpunkt vorangegangen war bereits das Flämmchenritual der Atto, und es folgten Ausschnitte aus der Atlan-Verfilmung "Der Einsame der Zeit" von Hans-Joachim Thunack und Gesänge der Zukunft, vorgetragen aus dem Liederbuch für Weltraumfahrer. Zwischendurch gab es das fantastische Buffet, das nicht nur optisch hervorragend aussah, sondern ein wahrer Genuß war.
So gestärkt, ging es später zum gemütlichen Teil des Abends über. Bis 1.30 Uhr in der Nacht standen Veranstalter und Besucher in kleinen und größeren Gruppen beisammen. Das Gösser, ein Bier aus der Steiermark, schmeckte und wurde reichlich genossen.
Schon am ersten Tag fühlte ich mich richtig wohl im Kreis der Veranstalter, Autoren und Fans, von denen ich viele seit Jahren, manche sogar seit Jahrzehnten kenne. Gegen zwei Uhr in der Nacht fiel ich müde und zufrieden in mein Hotelbett.

Mittwoch, 15. September 2010

Arkan-12 und Erron-2

Der neue Ren Dhark-Sonderband, Unitall 14, ist fertig und an den Verlag geliefert. Das Ende der Geschichte machte sich während des Schreibens irgendwie selbständig und lief von der Form her in eine ganz andere Richtung, als eigentlich vom Expose vorgesehen. Macht aber nichts. Das zeigte mir mal wieder den dynamischen Prozeß des Romanschreibens.
Inhaltlich geht es um Simon und die neuen Wächter, die von Arkan-12 eine Aufgabe erhalten, die sie nach Erron-2 führt, der alten, im Leerraum treibenden Station der Mysterious. Dabei treffen die Wächter mit Angehörigen eines Volkes zusammen, das eigentlich schon ausgestorben war. Durch Intoleranz und Mißtrauen droht sich die traurige Geschichte der Vorfahren dieses gebeutelten Volkes zu wiederholen.

Mittwoch, 8. September 2010

Poldi und Marin

Das hat wieder Spaß gemacht. Natürlich war Aserbaidschan als Gegner keine Meßlatte, trotzdem muß man erst einmal 6:1 gewinnen, und das auch in der Höhe verdient. Jedenfalls hat die deutsche Mannschaft klasse gespielt. Heute hat sie da weiter-gemacht, wo sie bei der WM aufgehört hat.
Besonders gut drauf war Lukas Podolski. In seinem Wohnzimmer Müngersdorfer Stadion lieferte er eine bärenstarke Leistung ab und trug sich in die Torschützenliste ein. Hoffentlich sieht man ihn in dieser Form demnächst auch beim 1. FC Köln. Zu seiner Leistung sagte Gerhard Dellings Co-Kommentator Mehmet Scholl schon in der Halbzeitpause: "Künftig sollten alle Länderspiele in Köln stattfinden." Gute Idee! Da kann ich nur zustimmen.
Geärgert habe ich mich über einen Teil der Kölner Zuschauer, die Marco Marin bei seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit mit Pfiffen empfingen. Dieser Blödsinn liegt allein an der ausgeprägten Rivalität zwischen dem FC und Borussia Mönchengladbach, wo Marin vor seinem Wechsel nach Bremen gespielt hat. Verständnis dafür habe ich nicht. Selbst als noch so eingefleischter Vereinsfan kann ich bei einem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft aus solchen Gründen keinen eigenen Spieler auspfeifen.

Dienstag, 7. September 2010

Mein erster Atlan jetzt auch bei Bertelsmann



Mein Atlan-Roman DIE PSI-KÄMPFERIN ist vor drei Jahren als Teil 1 der Rudyn-Trilogie im Erkrather Verlag Fantasy Productions erschienen. Nach ein paar Atlan-Heftromanen bei VPM war es damals mein erstes Atlan-Taschenbuch, dem inzwischen vier weitere bei FanPro gefolgt sind.
Nun wurde DIE PSI-KÄMPFERIN zu meiner Überraschung in Lizenz wieder aufgelegt, und zwar als Hardcover-Ausgabe bei Bertelsmann.
Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Umso größer ist die Freude, die Neuausgabe in Händen zu halten. Denn heute habe ich das Belegexemplar erhalten. Das 300 Seiten dicke Buch sieht richtig schick aus.

Samstag, 4. September 2010

Runrig am Tanzbrunnen

Kaum zu glauben, aber Runrig haben bald auch schon vierzig Jahre auf dem Buckel. Die schottische Folk-Rock-Band wurde 1973 von den Brüdern Rory und Calum MacDonald gegründet. In den Rocksongs der Gruppe treten starke schottische, gälische und keltische Einflüsse zutage, dazu Popelemente, und diverse ihrer Texte sind in Gälisch verfaßt.
Es muß 1994 gewesen sein, als ich Runrig zum ersten Mal live auf der Bühne gesehen habe, und zwar bei einem Open Air-Konzert am Kölner Tanzbrunnen. In den folgenden Jahren besuchte ich einige ihrer Konzerte, auf der Loreley-Freilichtbühne, in der Düsseldorfer Philipshalle, im Kölner E-Werk und auf dem Museumsplatz in Bonn. Nun traten die Schotten endlich wieder am Tanzbrunnen auf, und der Konzertbesuch hat sich mehr als gelohnt.
Die Band brachte alte Songs ebenso wie neue Stücke vom letzten Album, und die Jungs waren in richtig guter Spiellaune. Ein Runrig-Auftritt ist mehr als nur ein Rockkonzert. So gibt es akustische Stücke neben gälisch gesungenen Liedern, der Sänger sitzt allein mit seiner akustischen Gitarre auf der Bühne oder vier Mann spielen ohne Text und sonstige musikalische Begleitung auf vier umgehängten Trommeln. Hingegen haben zu meinem Bedauern diesmal leider die Dudelsäcke gefehlt.
Natürlich wurde bei Stücken wie Beat the Drum oder Clash the Ash ordentlich abgerockt, dazwischen herrschte Gänsehautstimmung bei Every River. Ein Runrig-Konzert kann man kaum beschreiben, man muß es miterleben. Nach zwei Stunden war Schluß mit dem hymnischen Loch Lomond und Going Home, der hingebungsvollen Liebeserklärung an die schottische Heimat.
Apropos Loch Lomond. Wer immer noch glaubt, die Höhner hätten die Musik zu ihrer Fußballhymne Mir stonn zu dir, FC Kölle selbst komponiert, lebt fernab jeglicher musikalischer Realität.

Freitag, 3. September 2010

Mit Sieg in die EM-Quali

Das erste Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft hat Lust auf mehr gemacht. Nach dem phantastischen Auftritt bei der Weltmeisterschaft ist die junge deutsche Mannschaft gleich mit einem Sieg in die Qualifikation für die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine gestartet.
Miroslav Klose hat es wieder gerichtet. Nach seinem starken Auftritt bei der WM hat er das wichtige Tor zum 1:0-Sieg in Brüssel geschossen und damit die ersten 3 Punkte unter Dach und Fach gebracht. Obwohl hart erarbeitet, war der Sieg unserer Jungs vollkommen verdient.
Ich freue mich schon auf das Spiel gegen Aserbaidschan am kommenden Dienstag. Wetten, daß es dabei den nächsten Sieg gibt?

Donnerstag, 2. September 2010

Neues von Ralph Voltz


Ralph Voltz hat das Titelbild für Ren Dhark - Unitall 14 abgeliefert. Ich sitze seit ein paar Tagen an dem Roman und komme ganz ordentlich voran. Dank Ralphs Bild habe ich nun auch eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie ein Raumschiff aussieht, das gleich zu Beginn des Manuskripts eine Rolle spielt.

Dienstag, 31. August 2010

Tommy Engel ist Kölle

Du bess Kölle - du bist Köln. Wenn dieses Motto auf einen Kölner zutrifft, dann auf Tommy Engel, der mit der Hommage an seine Heimatstadt 2007 einen Riesenerfolg gelandet hat. Im vergangenen Jahr ist der Vollblutmusiker Sechzig geworden und feierte sein fünfzigjähriges Bühnenjubiläum, derzeit arbeitet er an einem neuen Album.
1970 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Mundartgruppe Bläck Fööss, deren Frontmann er bis 1994 war. Schon seit 1992 bildete er parallel zu den Fööss zusammen mit Rolf Lammers und Arno Steffen das Trio LSE, das bis 2004 Bestand hatte. Seitdem ist er solo (wenn auch mit ausgewählten ausgezeichneten Musikern) erfolgreich unterwegs.
Am vergangenen Wochenende spielte Tommy Engel ein Open Air-Konzert am Tanzbrunnen. Dabei zeigte er wie schon seit vielen Jahren, daß er weit mehr ist als "nur" ein ausgezeichneter Musiker, nämlich auch ein begnadeter Entertainer und der perfekte Frontmann für eine Band.
So spielte er nicht nur seine eigenen Lieder, sondern präsentierte einen Querschnitt durch sein über mehrere Dekaden reichendes Schaffen. Großartige Bläck Fööss-Stücke aus deren Frühzeit wurden vom Publikum ebenso begeistert aufgenommen wie Songs aus dem LSE-Repertoire. Damit nicht genug, frönte der bestens aufgelegte Tommy Engel seinen anderen Vorlieben. Er trug Lieder der unvergessenen Trude Herr vor, flocht einen Akustikteil ein und gab als bekennender Fan der Fab Four aus Liverpool ein umfangreiches Beatles-Medley zum besten.
Daß es zeitweise wie aus Eimern schüttete, störte im Publikum niemanden. Am Schluß wurde der klasse Abend von Niemals geht man so ganz und Du bess Kölle gekrönt. Spätestens da war klar, daß Köln ohne seinen großartigen Künstler Tommy Engel nur schwer vorstellbar ist.

Samstag, 28. August 2010

Perry Rhodan in Classic Rock

Die für mich beste Heavy Metal-Band war und ist Iron Maiden. Die Truppe hat seit ihrem Debütalbum von 1980 bis heute nichts an Kraft und Energie verloren, die zahlreichen Klassiker der Bandgeschichte sind legendär. Iron Maiden ist für mich eine der ganz großen Rockbands - und das beziehe ich nicht allein auf die Hard Rock- und Metal-Szene.
Zum ersten Mal habe ich Maiden 1983 in der Messehalle in Hamburg live gesehen. Das war während meiner Bundeswehrzeit in Neumünster. Zu viert sind wir nach Dienstschluß mit dem Zug nach Hamburg gefahren. Auto kam nicht in Frage, da während des Konzerts alle ein paar Bier trinken wollten. Das haben wir auch getan, und nach dem Auftritt leider etwas zu lange. Als wir nämlich wieder am Bahnhof waren, mußten wir zu unserem Entsetzen feststellen, daß wir den letzten Zug verpaßt hatten. Mit dem ersten am nächsten Morgen wären wir zu spät in der Kaserne gewesen, und das hätte, bundeswehrtypisch, richtig Ärger bedeutet. So blieb uns nichts anderes übrig, als mit dem Taxi von Hamburg nach Neumünster zu fahren.
Nun ist das 15. Studioalbum von Iron Maiden erscheinen, was in der neuen Ausgabe der Musikzeitschrift CLASSIC ROCK natürlich zu einem Artikel genutzt wird. The Final Frontier heißt das Werk, auf dem einmal mehr die Vorliebe der Musiker für Science Fiction und phantastische (wie auch für anderweitige literarische und historische) Themen deutlich wird.
Ich erinnere nur an das früh erschienene To Tame a Land, das sich inhaltlich intensiv mit Frank Herberts DUNE (Der Wüstenplanet) auseinandersetzt. Weitere Beispiele sind Seventh Son of a Seventh Son, das sich auf Orson Scott Card bezieht, oder Brave New World nach dem gleichnamigen Roman von Aldous Huxley. Die Liste ließe sich fortsetzen.
Auch optisch orientieren sich Iron Maiden häufig an dieser Linie. So stellt das Bühnendesign der aktuellen Tour eine Mondbasis dar, und CLASSIC ROCK schreibt über das neue Album:
"Die Vorliebe der Truppe für Space- und Sci-Fi-Themen, die im Artwork bzw. im Opener Satellite 15 angedeutet wird, tritt nicht in allen Stücken zutage - selbst wenn die Texte mitunter derart ausschweifend anmuten, als hätte darin jemand einen halben Perry Rhodan-Roman verbraten."

Freitag, 27. August 2010

Gisol, der Verzweifelte

Die Belegexemplare des neuen REN DHARK - WEG INS WELTALL sind eingetroffen. Geziert wird das Buch wie immer von einer sehr schönen Coverzeichnung des Künstlers Ralph Voltz.
Mit Band 25 beginnt ein neuer Zyklus, der in der Milchstraße und der weit entfernten Galaxis Orn spielt. Nach seiner Rückkehr aus Andromeda wird Ren Dhark in der Heimat mit einer völlig veränderten Lage konfrontiert.
Ich hatte das Vergnügen, zum neuen Buch gleich 2 Romane beizusteuern. Die anderen beiden stammen von meinen Kollegen Uwe Helmut Grave und Jan Gardemann, die Exposes wie üblich von Hajo Breuer.
Neben der titelgebenden Romanfigur Dhark und seinen langjährigen Weggefährten dürfen sich die Leser auf die Rückkehr des beliebten Worgun Gisol freuen. Auch der Wächter Simon ist wieder mit von der Partie, unterstützt von den drei neuen Wächtern, die ihm zur Seite stehen.
Da mit dem vorliegenden Buch ein neuer Zyklus beginnt, eignet es sich hervorragend als Einstieg für interessierte Neuleser.

Donnerstag, 26. August 2010

Neuer Roman mit Zeitdruck

Eben lag das Expose für das neue Buch aus der Unitall-Reihe, die früheren Ren Dhark-Sonderbände, in meinem elektronischen Briefkasten. Der Abgabetermin ist diesmal extrem eng, da gilt es keine Zeit zu vertrödeln.
So werde ich mich gleich ins Expo vertiefen. Mit dem Romanmanuskript lege ich danach oder spätestens morgen früh los, da ich jetzt schon weiß, daß ich anschließend sofort einen Roman für eine ganz andere Reihe schreiben werde. Und der muß dann bis Mitte Oktober fertig sein.

Mittwoch, 25. August 2010

Leben neben der Wirklichkeit

Ich bin schon seit längerem bei den Online-Communities Stayfriends und wer-kennt-wen angemeldet. Dort habe ich viele Leute wiedergefunden, die ich seit Jahren aus den Augen verloren hatte, auch diverse Schulkameraden aus Realschule und Gymnasium. Nun hat mich ein Kumpel überredet, auch Facebook beizutreten, weil diese Community die meisten Mitglieder hat, und ich meldete mich heute mittag an.
Ich war neugierig, auf welche Bekannten ich dort treffe, und wurde regelrecht von Kontaktaufnahmen erschlagen. Das hatte ich nicht erwartet. Jetzt, nur ein paar Stunden später, stehen schon über 50 Personen in meiner Bekanntenliste, darunter eine Menge Autorenkollegen. Das ist schön.
Zeitmäßig artet mir das allerdings schon fast zu sehr aus, da ich wesentlich mehr im realen Leben unterwegs bin als online, und das soll auch so bleiben. So werde ich nur gelegentlich bei Facebook reinschauen, um nicht zu viel von der Wirklichkeit um mich herum zu verpassen. Interessant ist's trotzdem.

Samstag, 21. August 2010

Erzählungen sichten

In den vergangenen Tagen habe ich Kurzgeschichten durchgesehen, die ich irgendwann geschrieben habe und die auch irgendwann irgendwo erschienen sind. Im Gegensatz zu Romanen widme ich mich der kürzeren Form recht selten, dennoch ist in den letzten zwei Jahrzehnten einges an Material zusammengekommen, an das ich mich teilweise gar nicht mehr erinnern konnte.
Auf dem Coloniacon im Juni wurde ich von einem engagierten Kleinverleger angesprochen, ob ich nicht Lust habe, ein paar meiner Geschichten gesammelt als Taschenbuch veröffentlicht zu sehen. Natürlich ist das eine Idee, die mir gefällt.
Nun kam ich endlich dazu, mir einen Überblick zu verschaffen und herauszufiltern, was mir für eine Wiederveröffentlichung überhaupt geeignet erscheint. Es ist, muß ich zugeben, nicht allzu viel. Die meisten Geschichten gefallen mir nicht mehr oder sind in der Zeit ihres Entstehens verwurzelt und haben völlig überholte Plots, mit denen man keinen Hund mehr hinterm Ofen hervorlocken kann. Ein paar andere, die ich heute noch mag, sind unter dem Titel ALTENWELT in Taschenbuchform bereits in Jörg Kaegelmanns Blitz-Verlag erschienen und kommen somit nicht in Frage. So blieben keine zehn Stories übrig.
Beim Durchlesen stellte ich wieder einmal fest, wie sehr sich der eigene Geschmack und die Art, wie man schreibt, ändern. Ganze Passagen würde ich heute stilistisch völlig anders erstellen, und bei der einen oder anderen Formulierung habe ich nur den Kopf geschüttelt. Keine Frage also, daß die ausgewählten Geschichten einer gründlichen Überarbeitung bedürfen, und die werde ich demnächst nach und nach angehen.
Doch heute ist der erste Bundesliga-Spieltag, deshalb werde ich mich den Nachmittag über dem Fußball widmen. Ich bin gespannt, wie der 1. FC Köln gegen Kaiserslautern in die neue Saison startet.

Montag, 16. August 2010

Ach ja, Saisonbeginn

Während in den höherklassigen Ligen die 1. Runde des DFB-Pokals ausgespielt wurde, ging in der NRW-Liga der erste Spieltag über die Bühne. Normalerweise wäre ich gestern mit ein paar Bekannten zum Auswärtsspiel von Fortuna Köln beim 1. FC Kleve gefahren, doch der Geburtstag meiner Schwester verhinderte meinen Ausflug an den Niederrhein.
So wurde ich aus der Ferne unterrichtet. Fortuna gewann deutlich mit 3:0 und steht nach dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze. Das sagt zwar nicht viel aus, ist aber dennoch eine nette Momentaufnahme.

Sonntag, 15. August 2010

Phantasik in der Südstadt

An jedem zweiten Samstag im Monat findet der Phantastik-Stammtisch in der Gaststätte Refugium in Köln-Zollstock statt, und das bereits seit einigen Jahren. Unter den monatlichen Terminen sind ein Sommerfest, gelegentliche Autogrammstunden mit Autoren aus dem Science Fiction- und generell Phantastikbereich und im Dezember die obligatorische Weihnachtsfeier.
Gestern nachmittag machte ich mich mal wieder auf den Weg in die Südstadt. An die zwanzig Leute fanden sich zu dem gemütlichen Beisammensein ein, darunter die Organisatoren des Coloniacons. Ralf Zimmermann war extra aus Trier angereist, Bernd Gemm sogar aus Nürnberg.
Wie immer waren aktuelle Romane ein Gesprächsthema, allerdings unterhielten wir uns mehr über Musik und Filme. Kein Wunder, da die meisten Stammtischgäste Rockmusik-Anhänger sind. Allerdings fiel mir auf, daß ich es schon lange nicht mehr ins Kino geschafft habe. Das sollte ich mal wieder ändern.
Irgendwann war es zehn Uhr durch, ohne dass ich es mitbekommen hatte, und nach und nach brachen die Leute auf. Als nur noch Ralf Zimmermann und ich übrig waren, setzten wir uns an die Theke und unterhielten uns noch bis nach Mitternacht über den Coloniacon 2012.

Freitag, 13. August 2010

SunQuest abgeschlossen

Schon vor ein paar Tagen lag der Abschlußband von SunQuest im Briefkasten. In zwei sechsbändigen Zyklen, somit zwölf Taschenbüchern insgesamt, lieferte der Fabylon-Verlag von Uschi Zietsch und Gerald Jambor-Zietsch ein weit gespanntes Science Fiction-Abenteuer mit Fantasy-Elementen vor einem äußerst farbigen, exotischen Hintergrund.
Jedes Buch wurde von 2 Autoren geschrieben, und sämtliche 24 Romane bilden eine Fortsetzungsgeschichte. Langjährig erfolgreiche Schriftsteller (Ernst Vlcek, Hubert Haensel, Uwe Anton) kamen ebenso zum Einsatz wie relative Neulinge im Profibereich (Alexander Nofftz, Dennis Mathiak, Laura Flöter).
Auch ich hatte das Vergnügen, in Band 8 einen Roman beizusteuern. Das Expose ließ genug Raum für eigene Ideen. So denke ich gerne an die Schtuh-Bahn zurück, eine lebendige Eisenbahn, die die Serienhelden ein Stück des Wegs begleitet.
Wer mehr wissen möchte, findet zahlreiche Informationen unter: http://www.sunquest-serie.de/. Dort gibt es auch Leseproben von mehreren Autoren.
Band 12 wird noch einmal geziert von einem überaus gelungenen Titelbild Swen Papenbrocks, der sämtliche Coverzeichnungen anfertigte. Der Buchsendung lag ein Schuber bei, in den die Bände 7 bis 12 passen und der sich sehr schön im Bücherregal macht. Außerdem wurde ein Briefumschlag mit Vierfarbmotiv und einer original abgestempelten speziellen SunQuest-Briefmarke mitgeliefert. Eine tolle Idee, die mir wirklich gut gefällt.

Donnerstag, 12. August 2010

Kosmische Wunderwerke

In ihrer Hochzeit haben die Worgun eine ganze Reihe architektonischer Meisterleistungen vollbracht. Die Sternenbrücke, das Kugelschalenuniversum und der Sternenkreisel sind bei Ren Dhark-Lesern äußerst beliebt.
Doch in den Weiten der Milchstraße und der Galaxis Orn gibt es noch mehr künstliche kosmische Wunderwerke, die auf das Wirken jener Gestaltwandler zurückgehen, die Kurt Brand in der Anfangszeit der Serie geheimnisvoll als die Mysterious bezeichnete. Während der politischen Wirren und der Auseinandersetzungen zwischen Worgun und den insektoiden Zyzzkt sind sie in Vergessenheit geraten und warten darauf, wiederentdeckt zu werden.
Gestern habe ich das neue Ren Dhark-Manuskript an den Verlag geschickt. Der Worgun Gisol folgt darin einer Spur, die ihn mit einem weiteren kosmischen Wunder konfrontiert, für das sein Volk verantwortlich zeichnet.

Samstag, 7. August 2010

Noel Campbell im Südstadion



Die 3.000 Zuschauer, die am gestrigen Abend den Weg ins Kölner Südstadion fanden, erinnerten an Zeiten, in denen die Fortuna höherklassig spielte. Lag der für Fortuna-Verhältnisse hohe Zuschauerzuspruch am Gegner Bayer und der Hoffnung, den nach Leverkusen zurück-gekehrten Michael Ballack auf dem Platz zu sehen, oder war es die Vorfreude darauf, daß kommendes Wochenende der Spielbetrieb in der NRW-Liga startet? Das letzte Vorbereitungsspiel auf die neue Saison wollte ich mir jedenfalls nicht entgehen lassen.
Ein Kräftemessen mit einem vier Spielklassen höher agierenden Gegner ist eine recht gute Standortbestimmung über den Zustand der eigenen Mannschaft - auch wenn, was allgemein bekannt ist, die Werkself niemals Deutscher Meister wird, so auch nicht in der Spielzeit 2010/2011.
Von Anfang an hielten die Südstädter gut mit, von einem Klassen-unterschied zwischen beiden Mannschaften war kaum etwas zu bemerken. Zwar machten die routinierten Leverkusener, bei denen Ballack nicht zum Einsatz kam, bis zur Halbzeitpause zwei Tore, doch auch die Fortuna hatte ihre Chancen.
An diesem Bild änderte sich in der 2. Halbzeit nichts. Die Heim-mannschaft kombinierte gefällig und ließ den Gästen wenig Platz und kaum Torchancen zu. Obwohl Fortuna-Spieler mehrfach allein vor dem Gästetor auftauchten, gelang es ihnen leider nicht, einen Treffer zu erzielen. Er wäre mehr als verdient gewesen.
Insgesamt war es eine ansprechende Leistung unserer Mannschaft. Eine Niederlage gegen einen Bundesligisten, der den Anspruch nach ganz oben in der Tabelle hegt, mit gerade mal zwei Toren Unterschied ist aller Ehren wert.
Nach dem Spiel wurden im Vereinsheim noch ein paar Bier getrunken, es wurde in alten Zeiten geschwelgt und über die anstehende Saison diskutiert. Typisches Fußballfanverhalten eben. Dabei hatte ich eine schöne Begegnung.
Der ehemalige irische Fußballspieler Noel Campbell spielte von 1971 bis 1978 bei Fortuna Köln, also auch in der einzigen Spielzeit, die Fortuna der Bundesliga angehörte. Von damals, 1973/1974, stammt obiges Foto von Noel. Auf Einladung einiger Fortuna-Fans war Campbell, den ich damals noch habe spielen sehen, aus Irland nach Köln gekommen und wohnte dem gestrigen Spiel und der anschließenden Party bei.
Ich nutzte die Gelegenheit, mich für ein Erinnerungsphoto mit Noel, der inzwischen über sechzig ist, fotographieren zu lassen. Er erwies sich als äußerst freundlicher und offener Mensch. Man merkte ihm an, daß er sich in Reihen des Vereins, für den er vor über dreißig Jahren gespielt hat, richtig wohlfühlt, zumal die Fans ihn natürlich mit offenen Armen empfingen.

Freitag, 6. August 2010

Phantastische Filme zuhauf

Auch in diesem Jahr gastiert das Fantasy Filmfest, das von August bis September in acht deutschen Städten unterwegs ist, in Köln. Erstmals 1987 von Fans für Fans organisiert, war das Festival ursprünglich auf Fantasy und Horror spezialisiert. Im Laufe der Jahre öffnete es sich immer mehr auch für andere Spielarten des phantastischen Films.
Vom 25. August bis zum 1. September laufen im Cinedom täglich mehrere Filme aus den Bereichen Science Fiction, Thriller, Fantasy, Horror und Mystery. Sowohl Phantastikliebhaber als auch Filmfans dürften damit bestens auf ihre Kosten kommen.

Donnerstag, 5. August 2010

Austriacon vom 17. bis 19. September

Der August ist angebrochen, und es geht mit Riesenschritten auf den Con in Wien zu. Nur noch sechs Wochen, dann geht der Austriacon über die Bühne.
Angemeldet hatte ich mich schon vor geraumer Zeit, heute habe ich endlich ein Hotelzimmer gebucht. Es müßte in der Nähe des Conlokals liegen. Das kann nachts wichtig sein, wenn man im Anschluß an den Con noch durch die Gegend zieht. Aber notfalls gibt's ja auch Taxis.
Ich habe eine Liste der Voranmelder gesehen und darunter viele Bekannte gefunden, die ich schon länger nicht gesehen habe. Ganz ehrlich, ich freue mich darauf.

Samstag, 31. Juli 2010

Perry Rhodan-Stammtisch in Porz

In unregelmäßigen Abständen lädt Wolfgang Spengler zum Porzer Perry-Rhodan Stammtisch, der seit geraumer Zeit in der Gaststätte Porzer Pinte stattfindet. Heute mittag war es wieder einmal soweit, und da Wolfgang mich seit Wochen mit diversen Mails auf das Treffen eingeschworen hatte, ließ ich mich natürlich gerne dort sehen.
Es war wie immer eine überschaubare kleine Runde, die sich, von mir aus gesehen, am anderen Ende der Stadt zusammenfand. Als ich gegen 13 Uhr eintraf, hatten die Jungs schon ein Kölschfäßchen am Tisch aufgebaut.
Obwohl es sich um einen Rhodan-Stammtisch handelt, wurde mehr über Atlan und Professor Zamorra geredet. Auch Ren Dhark wurde angesprochen und sogar ein wenig über Fußball debattiert, woran ich aber keine Schuld trug.
Die Porzer Pinte ist gemütlich, und man kann auch etwas essen. Das kam mir sehr gelegen, da ich vorher zu Hause ein paar Manuskriptseiten geschrieben und nichts zu mir genommen hatte, was leichtes Magengrimmen verursachte.
So paßte alles prima zusammen. Warum Wolfgang den Stammtisch auf die gewöhnungsbedürftige Mittagszeit um 12 Uhr legt, bleibt allerdings sein Geheimnis.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Kürschners Deutscher Literatur-Kalender

Alle paar Jahre kommt ein Schreiben aus Leipzig, wo der Kürschner Literatur-Kalender verlegt wird. Das Nachschlagewerk blickt auf eine lange Tradition seit 1879 zurück. In diesem Jahr erscheint bereits die 67. Ausgabe.
Dabei ist die Bezeichnung Kalender recht irreführend. Denn es handelt sich um ein 1800 Seiten starkes Handbuch, welches akribisch die Autorinnen und Autoren deutschsprachiger Belletristik verzeichnet.
Neben Informationen über die Autoren gibt es Auflistungen der veröffentlichten Bücher, der Übersetzungen, Filmwerke und was der Dinge mehr sind. In dem Schreiben wird jeder in dem Handbuch Verzeichnete darum gebeten, seine Arbeiten zu aktualisieren und fehlende Veröffentlichungen hinzuzufügen.
So habe ich eben noch einmal rekapituliert, was ich in den vergangenen zwei Jahren veröffentlicht habe, und in den Vordruck eingetragen. Es ist erstaunlich, was da zusammenkommt. Eine Menge Ren Dhark-Bücher, ein paar Atlan-Taschenbücher und einige Sternendschungel Galaxis-Paperbacks.

Dienstag, 27. Juli 2010

Die Zeichenkunst des Ralph Voltz

Seit der Neuauflage in Buchform zeichnet Ralph Voltz die Titelbilder für Ren Dhark. Einen besseren Coverkünstler kann man sich kaum wünschen. Im Laufe der Jahre bin ich immer mehr zum Voltz-Fan geworden.
Die Science Fiction wurde Ralph gewissermaßen in die Wiege gelegt. Schließlich war sein Vater kein geringerer als der langjährige Perry Rhodan-Teamautor und Exposeverfasser William Voltz.
Seit 1996 fertigte Ralph über 130 Titelbilder für die Perry Rhodan-Serie an. Dabei verbesserte er seinen Stil und vor allem die Darstellung von Personen ständig. 2004 endete, für mich ziemlich überraschend, seine Arbeit für Rhodan, und Ralph verlegte sein Tätigkeitsfeld in andere Bereiche.
Besonders Ren Dhark hat davon profitiert. Von Buch zu Buch, sowohl bei der Erstauflage als auch für die Sub-Reihen, liefert Ralph klasse Bilder, die mich jedesmal aufs neue begeistern. Zuweilen haut es mich richtig von den Socken, wenn er eine Szene zu einem meiner Dhark-Romane illustriert und zum Titelbild gestaltet. Ich habe von jeder Szene, die ich schreibe, eine bildliche Vorstellung, die von Ralphs Darstellungen um zahlreiche Nuancen erweitert und optisch erst richtig zum Leben erweckt werden.
Ich hoffe, Ralph zeichnet mindestens so lange für Ren Dhark, wie ich dafür schreibe. Ich möchte seine herrlichen SF-Bilder nämlich nicht missen.

Montag, 26. Juli 2010

Unterwegs mit Alaska Saedelaere

Der Mann mit der Maske ist eine der faszinierendsten Gestalten in der Perry Rhodan-Serie. Schon früh avancierte Alaska Saedelaere, neben dem Zeitlosen Ganerc, zu meiner Lieblingsfigur im sogenannten Perryversum. Nicht von ungefähr standen beide im Mittelpunkt meines 1997 erschienenen Rhodan-Taschenbuchs Rückkehr nach Derogwanien.
Nun hatte ich Gelegenheit, Saedelaere wieder einmal in den Einsatz zu führen. Der hat es für den kosmischen Menschen, wie Alaska genannt wird, in sich.
Seit einigen Jahren erscheint PERRY RHODAN EXTRA, ein Ableger der Perry Rhodan-Serie. Die Extra-Hefte erscheinen halbjährlich als Heftromane und präsentieren abgeschlossene Abenteuer aus dem rhodanschen Kosmos, die allerdings häufig einen Bezug zur Handlung in der Erstauflage aufweisen.
Den Extras liegt stets eine weitere Geschichte bei, nämlich ein Hörbuch in Novellenlänge. Das ist rund ein Drittel der Länge eines Heftromans. Zum anstehenden PR EXTRA 11 habe ich das Hörbuch verfaßt, und in dem spielt besagter Alaska Saedelaere die Hauptrolle. Nach ein paar abschließenden Änderungen habe ich das Manuskript an die Perry Rhodan-Redaktion geschickt.
Inhaltlich gestaltet sich die Geschichte mysteriös. Auf der Erde wird eine uralte Einrichtung entdeckt, und der Maskenträger scheint prädestiniert zu sein, sich darum zu kümmern. Dabei muß er erkennen, daß das Relikt aus einer längst vergangenen Epoche eng mit seinen eigenen, persönlichen Dämonen zu tun hat.

Freitag, 23. Juli 2010

Gisol auf der Flucht

Die Umstände zwingen den gestaltwandlerischen Worgun Gisol, Hals über Kopf von seinem Heimatplaneten Epoy zu fliehen. Das Geschehen in der Galaxis Orn schließt unmittelbar an die Szene an, mit der ich diese Handlungsebene im vorangegangenen Buch beendet habe.
Heute morgen ist das neue Ren Dhark-Expose für WEG INS WELTALL 26, Notruf von Orn, eingetroffen. Ich habe es bereits durchgelesen, nach meinem eigenen System untergliedert, wie ich es stets mache, bevor ich mich an die Ausarbeitung eines Manuskripts begebe, und gedanklich ein paar Handlungsschwerpunkte gesetzt.
So sind die wenigen Vorbereitungen getroffen, und ich werde heute noch mit dem Schreiben des neuen Romans beginnen. Den actionbetonten Einstieg in die Geschichte sehe ich schon deutlich vor mir.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Perry Rhodan mit viel Action

Ich schaue öfters in das Online-Fanzine http://www.zauberspiegel-online.de/. Zu meiner Überraschung wird dort derzeit über den Perry Rhodan-Ableger PERRY RHODAN ACTION diskutiert. Zu meiner Überraschung deshalb, weil PRA im August 2009 mit Band 36 eingestellt wurde, vor fast einem Jahr also.
Knapp anderthalb Jahre zuvor war die neue Heftromanserie nach Exposes von Christian Montillon gestartet. Sie spielte in der Frühzeit der Rhodan-Serie und war deutlich actionlastiger angelegt als die laufende Erstauflage. Es gab keine Superintelligenzen in der Handlung, keinen kosmischen Überbau, sondern bodenständige Science Fiction wie zu Zeiten des Solaren Imperiums in den ersten 200 Ausgaben der Perry Rhodan-Serie. Neben dem Titelhelden selbst, der zumeist im Mittelpunkt der Handlung stand, gingen Gucky und viele andere bei den Lesern immer noch beliebte Mutanten in die Einsätze.
Als zweiwöchentlich erscheinender, abgeschlossener Minizyklus mit zwölf Romanen konzipiert, erschien PR ACTION 1 im April 2008. Da wußte ich bereits, daß ich zwei Hefte der neuen Miniserie schreiben würde. Es waren die Nummern 4 (Festung der Regenten) und 8 (Sternentod).
Der DEMETRIA betitelte Zyklus lief so gut, daß bereits zur Halbzeit beschlossen wurde, ihm eine ebenfalls zwölfbändige Fortsetzung folgen zu lassen. Ich bekam eine Anfrage von Chefredakteur Klaus N. Frick, ob ich abermals zwei Romane beisteuern wolle. Natürlich wollte ich.
So ging es weiter mit dem KRISTALLMOND-Zyklus, und in dessen Verlauf wurde entschieden, einen dritten Zyklus folgen zu lassen. Für KRISTALLMOND schrieb ich die Romane 15 (Trabant der Opulu) und 21 (Die Puppe Tanisha).
Im Dezember 2008 traf ich mich in Rastatt mit Klaus Bollhöfener, Atlan-Autor Rüdiger Schäfer und einigen anderen zum von Bolli initiierten sogenannten Old-Man-Treffen. Ich nutzte die Gelegenheit zu einem Besuch in der VPM-Redaktion und einem Gespräch mit Klaus N. Frick. Dabei wurde festgelegt, daß ich für den dritten, WEGA genannten Zwölfteiler einen Doppelband schreiben sollte. Es wurden die Hefte 27 (Mutantenschule Crest) und 28 (Das Venusgehirn).
Im Verlauf des WEGA-Zyklus kam dann leider das von mir so schnell nicht erwartete Aus für die kleine Serie, die mir bereits ans Herz gewachsen war. In einer Mail aus Rastatt erfuhr ich, daß es keine vierte Staffel von PRA geben wird.
Natürlich war das eine Enttäuschung. Andererseits hat es die ursprünglich nur auf zwölf Hefte angelegte Reihe auf die dreifache Länge gebracht. Und daß jetzt, ein Jahr nach dem letzten erschienenen Roman, immer noch oder wieder darüber diskutiert wird, ist erfreulich.
Denjenigen, die PRA nicht kennen und mal einen Blick hineinwerfen möchten, empfehle ich die Buchausgabe der ersten Staffel. Die zwölf DEMETRIA-Hefte sind als dreibändige Taschenbuchausgabe im Edel-Verlag erschienen.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Die Stille im Wald

Vor kurzem hörte ich eine gleichermaßen philosophische wie augenzwinkernde Frage. Sie wurde in der amerikanischen Krimiserie Criminal Minds gestellt. Sinngemäß lautete sie:
Verursacht ein im Wald umstürzender Baum auch dann ein Geräusch, wenn niemand da ist, der hinhört?
Ich werde mich mal unbemerkt und mit der Hoffnung, daß die Ents es nicht mitbekommen, in den Königsforst schleichen und lauschen.

Dienstag, 20. Juli 2010

2 Contermine in 2012

Ich erwähnte an anderer Stelle bereits, daß es auch 2012 wieder einen Coloniacon geben wird. Er findet wie (fast) immer im Jugendpark in Köln-Deutz statt, und zwar am 27. und 28. Mai. Mit diesem Termin kommt es zu keiner Kollision mit der Fußball-Europameisterschaft 2012, die vom 8. Juni bis zum 1. Juli in Polen und der Ukraine stattfindet.
Nun verlautbarten die aktiven Science Fiction-Fans aus Nürnberg und Umgebung, daß sie in zwei Jahren nach längerer Pause auch wieder einen Frankencon veranstalten. Das freut mich, denn die Veranstalter legen sich stets ins Zeug. Termin des 4. Frankencon ist der 2. und 3. Juni 2012.
Zwar finde ich die zeitnahe Ansetzung zum Coloniacon recht unglücklich gewählt, doch werde ich, wenn es sich machen läßt, 2012 Schwanstetten wieder einen Besuch abstatten. Bei den vorangegangenen Cons im dortigen Bürgerhaus fühlte ich mich bestens unterhalten.

Samstag, 17. Juli 2010

Classic Rock, ein neues Musik-Magazin

Als Musikliebhaber lese ich den hervorragend gemachten ROLLING STONE seit der ersten in Deutschland erschienenen Ausgabe. Er bereitet mir jeden Monat einige informative Stunden Lesegenuß rund um die Rockmusik.
Seit kurzem gibt es ein neues, zweimonatlich erscheinendes Musikperiodikum. In seinem Mutterland Großbritannien erscheint CLASSIC ROCK seit über zehn Jahren mit großem Erfolg. Deshalb hat man sich nun an eine deutsche Ausgabe gewagt, von der ich inzwischen das zweite Heft in Händen halte.
Bisher gefällt mir CLASSIC ROCK ziemlich gut. Das Magazin deckt große Bereiche der Rockmusik ab, die ich seit jeher höre. Die meisten Bands, über die berichtet wird, stehen in meinem Platten- oder CD-Regal. Das Spektrum reicht von den Rolling Stones zu Ginger Baker, von Led Zeppelin zu Paul Weller und von den Scorpions bis zu Stephen Stills.
Höhepunkt der ersten Ausgabe ist ein längerer Artikel mit dem Titel 1980 - Zwölf Monate im Zeichen des Donners. Er handelt davon, wie der Heavy Metal 1980 richtig in Schwung kam und AC/DC trotz des Todes von Bon Scott ihren gigantischen Siegeszug antraten.
In der zweiten Ausgabe sticht ein achtzehnseitiges Special über die 100 besten Rockgitarristen hervor. Das besondere daran ist, daß es die Saitenvirtuosen selbst sind, die sich über ihre Kollegen und Idole äußern.
Ich finde die bisherige Mischung von CLASSIC ROCK sehr gelungen. Wenn es so weitergeht, werde ich sicher zum Stammleser.

Freitag, 16. Juli 2010

Ein Bücherwurm

Eine nette kleine Denksportaufgabe, die mir sehr gut gefallen hat:
In einem Regal steht eine zehnbändige Lexikonausgabe. Jeder einzelne Band umfaßt einschließlich Vorder- und Rückseite exakt 100 Seiten.
Auf Seite 1 des ersten Bandes wird ein hungriger kleiner Bücherwurm geboren. Sofort macht er sich daran, sich durch die Bücher Richtung Band 10 zu fressen. Nachdem er aus dem letzten Buch wieder herausgekommen ist, stirbt der arme Kleine.
Frage: Durch wie viele Seiten hat der Bücherwurm sich gefressen?

Donnerstag, 15. Juli 2010

Neues Projekt

Ich habe heute ein grobes Konzept für eine Buchreihe an einen Verlag geschickt. So etwas auszuarbeiten, dauert bei mir unendlich lange, und ich bin froh, dass ich es halbwegs hinbekommen habe. Einen Roman schreibe ich fast schneller.
Inhaltlich handelt es sich um eine Abenteuergeschichte mit Science Fiction-Elementen, gelegentlichen Mystery-Anleihen und einer weltweiten Verschwörung. Die Handlungszeit ist 2010, aber zwischendurch kann es auch mal ein paar Tausend Jahre in die Vergangenheit gehen.
Ob etwas daraus wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Auf jeden Fall bin ich gespannt auf die Reaktion.

Montag, 12. Juli 2010

Finale Treterei

Von diesem Endspiel hatte ich wesentlich mehr erwartet, nämlich hohe Fußballkunst zwischen Niederlande und Spanien. Leider erging sich die Begegnung überwiegend in Tretereien und einer Vielzahl schwerer Fouls.
Was beide Mannschaften, besonders die Holländer, geboten haben, war eines Endspiels bei einer Fußballweltmeisterschaft kaum würdig. Das ist mehr als schade.
Trotzdem Glückwunsch an die Spanier, die es als zweite Nation geschafft haben, als amtierender Europameister die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Vor ihnen war das 1972 und 1974 nur der deutschen Elf gelungen.
Umgekehrt ist es überhaupt erst einmal vorgekommen. Frankreich, Weltmeister im Jahre 1998, wurde 2000 auch Europameister.

Sonntag, 11. Juli 2010

Spiel um den 3. Platz

Es gibt Stimmen, die fordern, das Spiel um den 3. Platz bei der Weltmeisterschaft abzuschaffen. Angeblich interessiere es die dafür qualifizierten Mannschaften nicht. Solche Überlegungen kann ich nicht nachvollziehen.
Die gestrige Begegnung zwischen Uruguay und Deutschland war ein deutliches Argument gegen diese Behauptung. Beide Mannschaften sind nämlich noch einmal mit Herzblut zur Sache gegangen und haben den Zuschauern ein tolles Spiel geboten. Ich habe es mir mit großem Gefallen angesehen.
Besonders die junge deutsche Mannschaft hat noch einmal gezeigt, was spielerisch und technisch in ihr steckt. Die Zeiten sind vorbei, in denen man nur mit den sogenannten deutschen Tugenden Kampf und Einsatz Erfolge erzielte. Auch wenn es im Halbfinale gegen Spanien noch nicht ganz gereicht hat, ist man auf dem besten Weg. Ich bin sicher, unsere Mannschaft wird in den kommenden Jahren für Furore sorgen.
Schön fand ich, daß Joachim Löw die Ersatzspieler rangelassen hat. Noch schöner, daß wir gegen die starken Südamerikaner gewonnen haben und wie schon 2006 zumindest das kleine Finale für uns entscheiden konnten.
Der Weltmeister wird heute abend zwischen Niederlande und Spanien gekürt. Ich bin schon gespannt auf die Begegnung und hoffe, daß die Endspielgegner eine Partie abliefern, die diesen beiden starken Mannschaften gerecht wird.

Samstag, 10. Juli 2010

Rockin' All Over the World

Am Kölner Tanzbrunnen war die 3. Classic Rocknacht angekündigt, und ich bereitete mich mit drei Kumpels auf einen heißen Tag vor. Ein wenig graute mir davor, sechs Stunden bei 35 Grad in der prallen Sonne zu stehen. Aber der Tanzbrunnen bietet einige schattige Ecken, und ich nahm mir vor, mich so gut es eben geht im Schatten aufzuhalten.
Doch es kam ganz anders. Zur allgemeinen Überraschung war das eigentlich als Open Air geplante Konzert in die angrenzende Halle verlegt worden. Die sollte klimatisiert sein, was sich auch bewahrheitete.
Dummerweise bringt eine Klimaanlage aber nur etwas, wenn Türen und Fenster geschlossen sind, und das läßt sich bei einem Konzert, bei dem es permanent rein- und rausgeht, nun einmal nicht praktizieren. So war es anfangs angenehm temperiert, um dann in der Halle stetig heißer zu werden, bis einem der Schweiß in Strömen übers Gesicht rann.
Da ich etwas zu spät kam, war der Auftritt des ersten Interpreten bereits vorbei. Ich muß zugeben, von Tim Knoll habe ich noch nie gehört. Hoffentlich habe ich nicht allzu viel verpaßt.
Ihm folgte Midlake, eine Band aus Texas, die unter Alternative Rock geführt wird. Ich fand die gitarrenlastige Gruppe recht gut, ohne daß sie mich vom Hocker gerissen hätte.
Danach kam Jimmie Vaughan auf die Bühne. Der begnadete Gitarrist lieferte mit seiner Band anderthalb Stunden feinsten Bluesrock ab, der durch eine zweiköpfige Bläsersektion auch leichte Swingelemente aufwies. Zwischendurch zeigte Vaughan, daß er es wie einst Jimi Hendrix versteht, seine Gitarre hinterm Kopf zu spielen. Nett anzusehen, und der Auftritt war klasse.
Restlos begeistert war ich vom Höhepunkt des Abends, nämlich von John Fogerty und seiner sechsköpfigen Band. Fogerty und Springsteen sind meine unangefochtenen Rock'n'Roll-Helden und lassen selbst Koryphäen wie Neil Young, Bob Dylan und Mark Knopfler hinter sich.
Bei einem John Fogerty-Konzert kann man sich darauf verlassen, daß einem keine Zeit zum Atemholen bleibt. So war es auch gestern wieder. Fogerty war wie immer in bester Spiellaune und jagte durch einen schweißtreibenden Querschnitt seiner großen Hits - die so zahlreich sind, daß es schwerfällt, nicht den Überblick darüber zu verlieren.
65 Jahre alt ist der ehemalige Frontmann von Creedence Clearwater Revival inzwischen, doch weder sieht noch merkt man sie ihm an. Er ist das typische Beispiel für das, was man einen Berufsjugendlichen nennt.
Das schlägt sich in John Fogertys Bühnenpräsenz, seiner Musik und deren Präsentation nieder. Mit seinem leidenschaftlich gespielten Rock'n'Roll und Country-Rock brachte er die Halle vom ersten Lied an zum Kochen. Jedes seiner Stücke, von denen die meisten längst als Klassiker gelten, wurde frenetisch bejubelt. Zu denen gehört übrigens auch Rockin' All Over the World, das später von Status Quo gecovert und zu einem Welthit wurde. Fogerty spielte den Gassenhauer als Einstieg in seinen Zugabenteil.
Es war ein herausragender Auftritt mit einer Fülle phantastischer Songs und großartigen Begleitmusikern, und das über zwei Stunden lang. Wenn man solche handgemachte Musik von solchen Könnern hört, ist man sich über eins sofort wieder im klaren.
Nämlich daß die heutzutage im Radio gespielte Musik größtenteils Einheitsbrei ist und daß es sich bei den meisten Chartplatzierungen um seelenlose Hitclone handelt, an die sich nach einem Jahr kein Mensch mehr erinnert. Und das ist auch gut so.

Freitag, 9. Juli 2010

Öffentliches Gucken

Nun, da bei der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft nur noch zwei Spiele vor uns liegen, ist es an der Zeit, ein paar Worte über das Phänomen zu verlieren, das mir bei der WM vor vier Jahren zum ersten Mal aufgefallen ist. Falls es vorher schon vorhanden war, hat es jedenfalls 2006 neue Dimensionen angenommen.
Nicht nur in Köln, sondern quer durch die Republik wurden zu den WM-Spielen der deutschen Mannschaft Fanmeilen und Public Viewing-Bereiche eingerichtet. Mal abgesehen davon, daß ich immer noch in Kilometern rechne und nicht in Meilen, ist mir Public Viewing ein Graus. Das trifft auf den Begriff ebenso zu wie auf die organisierte Massenveranstaltung, die hinter ihm steckt.
Ich schrieb bereits an anderer Stelle, daß auch ich Fußball nicht gern allein anschaue, sondern gemeinsam mit ein paar Freunden und Bekannten bei dem einen oder anderen Bier. Das ist aber etwas anderes, als in einer anonymen Massenveranstaltung zu stehen und mich mit Leuten zu verbrüdern, mit denen ich sonst nicht das geringste zu tun habe.
Und unter denen sind soundsoviele, die ansonsten wiederum mit Fußball nichts zu tun haben. Sie waren noch nie in einem Stadion und kennen zum Teil nicht einmal die Regeln. Hören sie gelegentlich, daß man sich in einem kleinen Stadion ein Oberligaspiel ansieht, schütteln sie verständnislos den Kopf und fragen einen, wie man "für sowas" seine Zeit verschwenden kann.
Manche zeigen ihr Interesse erst, wenn sie mitbekommen, daß eine Mannschaft - wie in diesem Fall die deutsche Nationalmannschaft - auf einer Erfolgswelle schwimmt. Dann lassen sie sich plötzlich und gerne von der Euphorie anstecken und schließen sich den Feierlichkeiten an, wobei es ihnen im Grunde völlig egal ist, ob es nun eine erfolgreiche deutsche Fußballmannschaft ist, mit der sie jubeln, oder eine Lena Meyer-Landrut, die in einem unsäglich schlechten musikalischen Trällerwettbewerb gewinnt. Hauptsache ist, man kann die deutsche Fahne schwenken und in einen kollektiven Glückstaumel eintauchen.
Ist die Fußball-WM vorbei oder Deutschland gar ausgeschieden, erlischt das Interesse am Fußball so schnell, wie es aufgeblüht ist. Von mir aus sollen diese Leute feiern, soviel sie wollen, das ist schließlich jedermanns gutes Recht. Aber sie mögen sich dann bitte nicht für eine kurze Weile als Fußballfans bezeichnen.
Denn Fußballfans halten mit Herzblut auch dann zu ihrem Verein, wenn es schlecht läuft und Spiele in Serie verloren geht. Fußballfans sind Fußballfans - und das unterscheidet sie von sogenannten Eventies und Erfolgsfans.
Und eins noch dazu: Den gräuslichen Ausdruck Schland kann ich überhaupt nicht mehr hören.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Der nächste Gegner ist immer der schwerste

Das sagte der legendäre Sepp Herberger, der Trainer unserer Weltmeistermannschaft von 1954, so treffend. Spanien, der Halbfinalgegner 2010, war für die deutsche Mannschaft sogar zu schwer. Das muß man anerkennen.
Inzwischen habe ich die Niederlage gegen die Ballartisten des FC Barcelona und von Real Madrid so halbwegs verdaut. Fest steht, am spanischen Sieg gibt es nichts zu rütteln. Der war verdient, obwohl die deutsche Mannschaft sich besser verkauft hat als im Endspiel der Europameisterschaft vor zwei Jahren.
Insgesamt gesehen haben die Jungs mit dem Adler auf der Brust bei dieser WM überzeugt und phasenweise richtig begeisternden Fußball gespielt. Löws junge Truppe hat im internationalen Vergleich deutlich aufgeholt. Das hatte sich bereits bei den tollen Siegen gegen England und besonders gegen Argentinien gezeigt. Ich schätze, von dieser Mannschaft können wir in den nächsten Jahren noch einiges erwarten.
Ich bin schon sehr gespannt auf die Euro 2012 in Polen und der Ukraine. Denn, wie ebenfalls Sepp Herberger weise von sich gab, nach dem Spiel ist vor dem Spiel.
Doch übermorgen wird selbstverständlich noch das Spiel um den dritten Platz zwischen Uruguay und Deutschland angeschaut. Und am kommenden Sonntag das Finale zwischen Niederlande und Spanien.

Dienstag, 6. Juli 2010

Oranje boven

Ich hatte es mir ja gedacht. Die Niederlande stehen durch einen Sieg gegen Uruguay im Endspiel. Am Ende taten die Holländer sich zwar noch recht schwer, und das Ergebnis fiel mit 3:2 denkbar knapp aus, war aber letztlich verdient.
Sollte unsere Mannschaft morgen gegen Spanien weiterkommen, wäre das Traumfinale Deutschland - Niederlande perfekt. Da kommen Erinnerungen auf an den zweiten deutschen WM-Triumph von 1974. Das war damals die erste Weltmeisterschaft, die ich bewußt mitbekommen habe.

Montag, 5. Juli 2010

Ren Dhark abgeliefert

Inzwischen habe ich das nächste Ren Dhark-Manuskript beim Verlag abgeliefert. Beim Schreiben habe ich auf dem Rechner meistens Musik laufen, so auch diesmal.
Nach langer Zeit ist mal wieder ein Manuskript ausschließlich zu Hard Rock und Heavy Metal-Klängen entstanden. Die CDs, die mich beim Schreiben begleiteten, könnten auch als Soundtrack zum Roman dienen. Heaven and Hell war dabei, Iron Maiden, Ronnie James Dio, Ozzy Osbourne und Saxon.

Sonntag, 4. Juli 2010

Galavorstellung

Nach den bisherigen Spielen galt Argentinien als einer der Topfavoriten auf den Weltmeistertitel. Kein Wunder bei dem Klassesturm, den die Gauchos aufzuweisen haben.
Deshalb hatte ich ein richtig schweres Stück Arbeit für die deutsche Mannschaft erwartet.
Was gestern abend aber passiert ist, konnte ich auch eine Stunde nach Spielschluß noch nicht richtig fassen.
Unsere Mannschaft hat Argentinien nicht nur besiegt, sondern nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen. Das war eine absolute Klasseleistung. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich eine deutsche Fußballnationalmannschaft zuletzt so gut habe spielen sehen.
Jetzt werden kräftig die Daumen gedrückt für das Halbfinale gegen die ebenfalls siegreichen Spanier, die sich gegen Paraguay schwerer getan haben als erwartet. Trotzdem wird unsere Mannschaft gegen Spanien nicht so überlegen auftrumpfen wie gegen Argentinien. Ins Endspiel einzuziehen ist nach den gezeigten Leistungen für Deutschland aber drin.

Samstag, 3. Juli 2010

Schreiben vs Fußball

Schade, ganz fertig werde ich mit dem Ren Dhark-Manuskript vor dem Deutschlandspiel gegen Argentinien doch nicht. Schreibe ich den Rest also morgen. Der Großteil des Romans steckt bereits im Rechner.
Gestern habe ich das Drama von Ghana gegen Uruguay verfolgt. Der verschossene Elfer als letzte Spielszene der Verlängerung und das anschließende Elfmeterschießen, da kam richtig Spannung auf. Schade für die letzte afrikanische Mannschaft, daß sie ausgeschieden ist. Interessant hingegen, daß es mit Uruguay der allererste Fußballweltmeister von 1930 nach vierzig Jahren mal wieder ins Halbfinale einer WM geschafft hat.
Und wie die Holländer Brasilien rausgeworfen haben, das war schon bärenstark. Mit dieser Leistung wird das Halbfinale für unsere Nachbarn nur eine Pflichtübung. Für mich stehen die Oranjes schon im Finale.
Mal sehen, was unsere Mannschaft gegen Argentinien macht. Das wird ein hartes Stück Arbeit, aber ich hoffe, wir schaffen es in die Runde der letzten vier.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Action auf Babylon

Inzwischen schreibe ich an einem weiteren Ren Dhark-Roman. Im Gegensatz zur Gisol-Handlungsebene hat der Schauplatz gewechselt. Er spielt nicht in der Galaxis Orn, sondern in der Milchstraße und schließt nahtlos an die Vorgängerromane meiner Kollegen Uwe Helmut Grave und Jan Gardemann an.
Hauptschauplatz der Handlung ist Babylon, die ehemalige Stützpunktwelt Fande der Mysterious. Dorthin hat Henner Trawisheim, der Commander der Planeten, die Menschheit nach der Vereisung der Erde umsiedeln lassen.
Auf dem mit zwei Kilometer hohen Wohnpyramiden bebauten Planeten muß Ren Dhark feststellen, daß ihm nach der Rückkehr von seiner erfolgreich verlaufenen Andromeda-Expedition keine Zeit zum Verschnaufen bleibt. Denn Trawisheim, der Cyborg auf geistiger Basis und Ren Dharks Nachfolger als Regierungsoberhaupt der Menschheit, treibt ein undurchsichtiges Spiel.

Montag, 28. Juni 2010

Wenn das mal kein Tor war

Natürlich war es eins. Das hat vermutlich jeder gesehen, nur dem Schiedsrichter der Partie zwischen Deutschland und England ist es entgangen. Und mit dem nicht gegebenen Ausgleichstreffer, der das vorübergehende 2:2 bedeutet hätte, war das Spiel auch schon gelaufen.
Ja, ich mag den englischen Fußball. Auf der Insel ist man bei Kleinigkeiten viel weniger weinerlich als in der Bundesliga, und für eine Schwalbe wird man sogar von den eigenen Fans ausgepfiffen. Hinzu kommt, daß die Three Lions eine glänzende Qualifikation gespielt haben, durch die sie für mich zum erweiterten Kreis der Favoriten zählten.
Ich fand mich Sonntag Nachmittag frühzeitig im Reissdorf-Brauhaus ein, um mir einen guten Platz zu sichern. Ein Deutschland-Spiel kann ich nicht allein zu Hause ansehen. Dabei muß ich mit ein paar anderen Fußballfans zusammensitzen. Fachsimpeln, kaltes Bier aus dem Faß und gemeinsames Jubeln - oder gemeinsame Enttäuschung - gehören einfach dazu.
(Und, um es zu betonen, damit keine Mißverständnisse entstehen: Ich rede von Fußballfans und nicht von irgendwelchen Feierwütigen, die sich zum Public Viewing zusammenrotten. Zu diesem Thema werde ich in den nächsten Tagen etwas schreiben.)
Diesmal war gemeinsames Feiern angesagt, und das lag nicht an dem Tor, das England fälschlicherweise nicht gegeben wurde. Die deutsche Mannschaft war deutlich überlegen, spielerisch sowie läuferisch. Die Offensivabteilung um Mesut Özil, Thomas Müller und Miro Klose spielte so gut zusammen wie lange nicht gesehen, und hinten lieferte Arne Friedrich, kurz zuvor mit Hertha BSC Berlin aus der Bundesliga abgestiegen, eine bärenstarke Vorstellung. Am Ende hatten die Three Lions der jüngsten deutschen Mannschaft, die je bei einer Weltmeisterschaft angetreten ist, nichts mehr entgegenzusetzen.
Ich habe nach dem Spiel mit ein paar englischen Fans gesprochen. Sie waren der Meinung, daß Deutschland klar die bessere Mannschaft war und hochverdient gewonnen hat.
Die geist- und hirnlose Scharfmacherei über die "deutschen Panzer" und die einseitige Berichterstattung in den englischen Massenblättern fällt längst nicht bei allen Fußballfans von der Insel auf fruchtbaren Boden. Das habe ich schon vor vier Jahren bei der WM in Deutschland festgestellt, als ich mich mit diversen englischen Besuchern bestens und in freundschaftlichem Plauderton unterhalten habe.
Thanks, you english supporters. Und wie gesagt, den Fußball in der Premier League mag ich ohnehin sehr.

Sonntag, 27. Juni 2010

Ren Dhark 339 - Wieso denn 339?

Ich habe heute mein neues Ren Dhark-Manuskript beim Verlag abgeliefert. Es trägt die interne Nummer 339. Als Leser der Buchausgabe bekommt man diese Zahl niemals zu Gesicht, deshalb will ich kurz erläutern, wie sie zustande kommt.
Serienschöpfer Kurt Brand hob die Heftromanserie Ren Dhark 1966 aus der Taufe. Ihr war damals kein besonders langes Leben beschienen. Mit Heft 98 kam zum Leid der Leser und besonders Kurt Brands das nicht geplante Aus.
1977 folgte eine zweite und 1987 gar eine dritte Auflage der Serie, beide wiederum in Heftform. Zu einer Fortschreibung der Abenteuer um den Weltraumfahrer kam es damals noch nicht, obwohl viele Leser das wünschten.
Bis es soweit war, vergingen weitere 13 Jahre. Seit 1994 brachte der HJB-Verlag die alten Geschichten Brands als Buchausgabe heraus, und bedingt durch die guten Verkaufserfolge sollten endlich die Fortsetzungen zu ihrem Recht kommen.
Seit 2000 erscheinen sie, ebenfalls in Buchform. Dabei stecken in jedem Buch vier Heftromane, die von vier verschiedenen Autoren verfaßt werden. Die Nummerierung der von Hajo Breuer verfaßten Exposes ist dabei durchgängig.
Die ersten 24 Bücher der Fortschreibung bildeten den Drakhon-Zyklus und die nächsten 12 Bände den Bitwar-Zyklus. Danach gab es 24 mal den nun abgeschlossenen Andromeda-Zyklus. So kommt man auf bislang 60 Bücher, die jeweils vier Heftromane enthalten, und somit also auf 240 neue Romane. Rechnet man die ursprünglich von Kurt Brand und seinen Mitstreitern verfaßten 98 Hefte hinzu, ergeben sich beachtliche 338 Romane.
Das soeben von mir fertiggestellte Manuskript ist das erste des neuen Zyklus und damit der Einstieg in eben diesen.
Neben dem Handlungsschauplatz Milchstraße und Erde (mit den beliebten Nebenschauplätzen Babylon und Eden) spielt er in der fernen Galaxis Orn.
Und genau dort setzt meine Handlung ein. Sie hat Gisol zur Hauptfigur, den Rebell der Mysterious, der einst der erbitterte Gegenspieler der insektoiden Zyzzkt war. Doch seit der Befreiung von Orn haben sich die Dinge gewandelt, und einmal mehr ist der Gestaltwandler auf sich allein gestellt und sieht sich einer unüberschaubaren Verschwörung gegenüber.