Montag, 29. September 2014

Sie nannten ihn Schäng

Er sei bei einem Stromausfall auf den Flutlichtmast geklettert und habe eigenhändig die Kabel aneinandergehalten, damit ein Heimspiel der Kölner Fortuna zu Ende geführt werden könne. So wird eine Geschichte in verschiedenen Variationen seit vielen Jahren kolportiert. Sie stimmt natürlich nicht, zeigt aber, welch Hansdampf in allen Gassen der Schäng war.

Denn es gibt ähnliche Anekdoten, und von denen entsprechen eine ganze Menge der Wahrheit. Nachzulesen ist das im neuen Sonderheft der Fußballzeitschrift 11 FREUNDE. Von 1966 bis 2001 war Jean Löring, den in Köln alle nur den Schäng nannten, Präsident von Fortuna Köln. Er hat in seiner Eigenschaft als Mäzen - nicht als Sponsor oder gar Investor, der irgendwann eine Rendite herausholen will - zig Millionen in sein Vereinchen gesteckt.

Leider umfaßt der Artikel nur vier Seiten. Kein Wunder, das Heft beleuchtet schließlich 40 Jahre Zweite Liga. Daß der Schäng da überhaupt seinen Platz eingeräumt bekommt - und wer will daran zweifeln, daß er das verdient hat? -, finde ich schön. In der Südstadt, bei den Fortuna-Fans ist er ohnehin unvergessen. Da ist es passend, daß die gesamte Sportanlage um das Südstadion in Köln-Zollstock jetzt Jean-Löring-Sportpark heißt.

Einmal schrieb er auf den Spielberichtsbogen eines Schiedsrichters: "Alles gelogen." Auch eine Anekdote, aber die stimmt. Ebenso daß er dem DFB mal ein Schnippchen geschlagen hat. Weil er während eines Heimspiels einen Schiedsrichter zu heftig angegangen war, wurde er mit einem Stadionverbot belegt. Es war vor Weihnachten, und so fand er sich im Nikolauskostüm ein und blieb unerkannt und unbehelligt. So war er, unser Schäng.

Sonntag, 28. September 2014

Nachrichten aus der Vergangenheit

Ich bin am ausmisten. Gezwungenermaßen, auch wenn ich keine Lust dazu habe. Manchmal geben Sachzwänge den Takt vor. Dabei fallen mir aus den hinteren Regalreihen Sachen in die Hand, von denen ich gar nicht mehr wußte, daß sie in meinem Besitz sind. Oder von denen ich keine Ahnung mehr hatte, wo sie sich vor mir verbergen.

So wie dieses kleine Buch, das sich ein wenig schamhaft zwischen dicken Wälzern mit politischem Inhalt versteckte. Die Weimarer Republik. Politischer Extremismus in der BRD. Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Wie ist es da bloß hingeraten? Von thematischer Anbindung keine Spur. DIARY steht auf dem Buchrücken, sonst nix. Das Ding ist gebunden, hat einen türkisfarbenen Leineneinband mit Stickereien japanischer Motive und rotbraune Applikationen aus Kunstleder. Das Papier ist vergilbt, die Blätter sind wellig geworden. Dank des dicken Umschlags hat es aber keine Eselsohren.

Von 1985, gleich nach meiner Bundeswehrzeit, bis in die Neunziger Jahre hinein lebte ich mit meiner damaligen Freundin zusammen. Wir führten dieses hübsche Büchlein als Gästebuch. Wir hatten häufig Besuch damals, oft übers Wochenende. Sehr viele Freunde und Bekannte aus der Science Fiction-Szene gaben sich bei uns ein Stelldichein. Besonders bei Veranstaltungen wie dem Coloniacon hatten wir immer Übernachtungsmöglichkeiten zu vergeben.

Ich habe das Buch eben durchgeblättert. Zahlreiche Grüße finden sich darin, eine Menge Danksagungen und noch mehr schlaue Sprüche. Selbst Gedichte. Und Weisheiten wie dieses von einem Bajuwaren: "Oa Oa und oa Oa sann zwoa Oa." Oder von Volker, dem Düsseldorfer, der in der Kölner Südstadt lebte und uns damals alle zum Kaiser-Spielen brachte: "Wer andern in die Möse beißt, ist böse meist." KNF hinterließ einen Wust von Fragen, zwischen denen er folgende versteckte: "Warum ist Achmed ein so schlechter Schriftsteller (hehehe)?" Stefan schrieb: "Vielen Dank für Speis und Trank, hoffentlich werd' ich von dem Scheiß nicht krank." Noch Fragen?

Es finden sich zudem reichlich Zeichnungen von Leuten, die mich mit ihren graphischen Fähigkeiten damals schon umgehauen haben. Wer sich ein wenig in der Szene auskennt, dem werden die Namen geläufig sein. Krischan, Atze und der Frans. Mein damaliger Kumpel Juraj aus Bratislava, den ich leider völlig aus den Augen verloren habe. Michael Marrak, als Schriftsteller und Graphiker gleichermaßen in der deutschen Phantastik-Szene bekannt. Sogar ein Comic wurde mir hinterlassen, von Rudi K. aus Wien.

Einige Einträge sind leider nicht gekennzeichnet, sodaß ich nicht weiß, von wem sie stammen. An den einen oder anderen Besucher kann ich mich nicht einmal mehr erinnern. Nun ja, die ersten Einträge sind immerhin rund dreißig Jahre alt. Aber bei den meisten Namen überkommen mich haufenweise Erinnerungen, erfreulicherweise nur schöne. Mit den meisten Leuten habe ich bis heute Kontakt. Das ist noch schöner.

Ünvus und Hans Tilpizza. Mein alter Freund Carsten, mit dem ich wer weiß was erlebt habe, und der andere Carsten aus Berlin, El Scheib gar ohne Bleib. Thommy, Otti und MM jr. Andrea, Uli und Sabine. Peter M. aus Graben, Peter H. aus Dortmund und Joachim S. aus Heidelberg. Die lieben Julchen und Juliane. Winy, Enpunkt und der Kassen-Axel. Oliver J. aus Sankt Augustin und Balzy, der aus dem a in seinem Namen stets ein Anarcho-A stilisierte. Der legendäre, unverwüstliche, einmalige HJM. Alles Liebe an dieser Stelle, Hansi. Nobby hat gleich eine ganze CN ins Gästebuch reingetextet, layoutet und illustriert. Der gute alte Matthes, mit dem mich bis heute BAP und die Fortuna verbinden, mindestens. Katja, die einen schnuckeligen Cartoon hinterlassen hat. Pezi anläßlich eines Coloniacons sogar einen in Farbe. Und Säm, der seit Jahren nicht mehr unter uns weilt.

Dieses kleine-feine-wunderbare Gästebuch wird selbstverständlich nicht ausgemistet. Im Gegenteil, da ich es nun wiedergefunden habe, erhält es einen seiner Bedeutung angemessenen Ehrenplatz.

Samstag, 27. September 2014

Kölsches Gipfeltreffen am Tanzbrunnen

Als gegen 21.30 Uhr begeisterter Applaus über das Tanzbrunnengelände fegte, wußte man, daß die Bläck Fööss ihren Gassenhauer En unserem Veedel angestimmt hatten. Seit über 40 Jahren bringt wohl kein anderes Lied die kölsche Seele und kölnische Befindlichkeiten so treffend auf den Punkt wie der Klassiker der Fööss. Es war das Ende und der Höhepunkt eines Tages voller Musik, bei dem vor den Fööss schon die Klüngelköpp, Cat Ballou, Kasalla und die Paveier aufgetreten waren.

Der Telefon- und Internetanbieter NetCologne wurde 20 und feierte am Tanzbrunnen seinen runden Geburtstag. Ich feierte mit. Stimmt nicht, ich feierte nicht, denn das ganze Rahmenprogramm interessierte mich nicht die Bohne. Mir ging es um die musikalische Schiene. Gleich fünf Kölner Mundartgruppen traten auf, und das für nicht einmal zehn Euro Eintritt. Dafür muß man NetCologne natürlich loben, zumal jede Band gut eine Stunde spielte.

Den Reigen eröffneten vor vollem Haus mit rund 10.000 Besuchern die Klüngelköpp. Die Band, lange völlig an mir vorbeigegangen, gibt es nun auch schon seit gut zehn Jahren. Im Karneval hat sie inzwischen zu den Großen aufgeschlossen. Besonders dank Stücken wie Stääne, Wer einmol Kölle sing Heimat nennt und vor allem Jedäuf met 4711, dem großen Hit der vergangenen Session. Schönes Lied, da geht auch bei mir der Daumen hoch. Leider gibt es bei den Klüngelköpp zu viele Schlagereinflüsse. Das ist bekanntlich gar nicht mein Ding.

Es folgten die Youngster von Cat Ballou, inzwischen eine Hausnummer in der Kölner Musikszene. Wie die nach ihnen auftretenden Kasalla sind Cat Ballou parkettsicher zwischen Karneval und Rockmusik angesiedelt. Ihr rotziger Rock auch für die jüngere Generation gestattet sogar die eine oder andere Punkattitüde. Da schaue ich dann auch mal generös über seichte Popstückchen hinweg.

Kasalla räumen ohnehin seit zwei Jahren und ihrem Überflieger Pirate ab, was abzuräumen ist. Am Tanzbrunnen bedienten sie die Rockschiene und zündeten ein Feuerwerk ihrer Hits. Von denen haben sie schon ein paar, obwohl es die Gruppe erst seit drei Jahren gibt. Ihren Popularitätsgrad konnte man am begeistert mitgehenden Publikum ablesen. Kasalla werde ich mir ganz sicher noch häufig anschauen (und anhören).

Als nächstes kamen altgediente Vertreter kölscher Musik auf die Bühne. Die Paveier bestehen seit 1983 und sind seit Dekaden eine feste Größe im Karneval. Neben den Bläck Fööss, den Höhnern und den Räubern zählen sie zum sogenannten Kleeblatt. Bei ihrer Darbietung gab es naturgemäß zahlreiche bekannte Stücke mit hohem Wiedererkennungswert. Das sentimentale Dat jeiht vorbei und das schmissige Schön ist das Leben mag ich. Für das wunderbare Mir sin Kölsche us Kölle am Rhing verzeihe ich ihnen sogar das anbiedernde Köln hat was zu bieten.

Und dann betraten eben die Bläck Fööss, seit 1970 die Mutter aller kölschen Bands, die Bretter, auf denen die Menschen in Köln sie sehen wollen. Vollblutmusiker mit Herz, Seele, Stimme, Vielseitigkeit im Genre und an den Instrumenten und großem musikalischem Können, ohne wie manch andere zu Kitsch zu neigen. Auch nach über vierzig Jahren gehen den Fööss die Ideen nicht aus, was vielleicht die größte Leistung ist. Besonders gefreut habe ich mich über gleich mehrere Stücke aus den Siebziger Jahren wie beispielsweise Lück wie ich und du. Das sind Evergreens, die nahezu jeder kennt, der kölsche Musik hört, egal ob Jung oder Alt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bands habe ich an den Bläck Fööss nichts auszusetzen. Allenfalls die beiden Schlagerausfälle Katrin und Bye bye my love.

Bei den Auftritten der fünf Bands war eines deutlich zu spüren. Die Grenzen zwischen Karnevalsmusik und Kölschrock sind längst verschwommen. Das finde ich sehr gut. Schließlich bin ich in beiden Bereichen zu Hause.

Gar nicht gut hingegen fand ich, daß NetCologne es geschafft hat, dem gräuslichen Moderator Linus eine adäquate Moderatorin zur Seite zu stellen. Eine wahrlich reife Leistung. Denn Claudia Barbonus, deren Namen ich zuvor noch nie vernommen hatte, schaffte es tatsächlich, im Stile einer Marktschreierin noch mehr inhaltsbefreites und plattes Gelaber von sich zu geben als Linus.

Freitag, 26. September 2014

Bis zum Hals im Dreck

Der fünfte Nick-Roman steht noch in den Sternen. Das Manuskript werde ich zwar voraussichtlich in diesem Jahr schreiben. Es eilt aber nicht, da das Erscheinen des Buchs erst für die zweite Jahreshälfte 2015 vorgesehen ist. Das Titelbild ist jedoch schon fertig. Für alle Nick-Fans, die es nicht erwarten können, den fertigen Roman in Händen zu halten. So sieht es aus:


Donnerstag, 25. September 2014

Ren Dhark in der Falle

Roboter spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte. Eine uralte, verborgene Station mit einem ganz besonderen Gehirn. Eine Schulklasse, aus der ein junger Schüler durch seine speziellen Fähigkeiten herausragt. Dunkle Geschäfte und eine Mörderbande. Und nicht zuletzt eine Falle, in die Ren Dhark tappt.

Richtig, heute habe ich die Arbeit am aktuellen Dhark-Manuskript abgeschlossen. Darin habe ich unter anderem mit den Bevölkerungszahlen der Welten der Menschheit jongliert. Babylon, Eden, Bel Air. Auf der Erde, die längst nicht mehr die Hauptwelt der Menschen ist, leben im Jahr 2069 gerade einmal noch 120 Millionen Terraner. Von Überbevölkerung keine Spur.

Dienstag, 23. September 2014

Eine BAPsche Bühnenimpression

Ich war am 19. August beim BAP-Konzert in Bonn, worüber ich mit einwöchiger Verspätung am 26. August berichtete. Nun kann ich eine wundervolle Impression der diesjährigen Tour nachreichen. Das Bild zeigt herrlich das Bühnenbild mit Musikern und Instrumenten. So habe ich den Auftritt erlebt. Ich saß ja in der ersten Reihe. Herzlichen Dank an die Fotografin Anastasia Nass. Und an meinen alten Kumpel Matthias Langer von m-design sowieso. Ich hoffe, die Totale kommt in der Darstellung einigermaßen rüber.


Samstag, 20. September 2014

Blacky liest in Frankfurt

Das ist eine nette Information, die ich gern weiter verbreite. Mein REN DHARK-Kollege Ben B. Black liest auf dem diesjährigen BuchmesseCon. Was läge näher, als dafür seinen jüngst erschienenen Dhark-Sonderband Das Vermächtnis der Heriten auszuwählen? Die Buchvorstellung findet um 17:00 Uhr statt. Natürlich steht Blacky seinen Fans und den Besuchern des Programmpunktes anschließend für Fragen zur Verfügung.

Ich werde ebenfalls auf dem Bucon anwesend sein. Wann ich dort eintreffe, hängt davon ab, ob ich am Samstag vorher noch auf der Messe vorbeischaue oder von Köln aus direkt zum Con fahre. Spätestens ab dem frühen Nachmittag ist mit mir zu rechnen. Blackys Lesung lasse ich mir nicht entgehen, zumal wir danach ohnehin zu einem Weißbier verabredet sind.

Freitag, 19. September 2014

Raumschiff vor Planet

Momentan wird noch an Ren Dhark - Weg ins Weltall 51 geschrieben. Hier ist schon einmal Ralph Voltz' Graphik, die das Buchcover schmücken wird.


Donnerstag, 18. September 2014

Herbstzeit, Kastanienzeit

Gestern wäre ich fast aus heiterem Himmel erschlagen worden. Auch wenn die Gallier es befürchten, es war nicht der Himmel selbst, der mir um ein Haar auf den Kopf gefallen wäre. Sondern eine Frucht der Gewöhnlichen Rosskastanie. Sie knallte mit ziemlicher Wucht neben mir auf den Asphalt, sprang davon und rollte ein Stück den Weg hinunter, um schließlich in völliger Harmlosigkeit liegen zu bleiben.

Es ist wieder soweit. Zu dieser Jahreszeit, wenn der Sommer zu Ende geht und der Herbst sich anschickt, ihn abzulösen, fallen die kleinen braunen Dinger allenthalben aus den Baumkronen. Irre ich mich, wenn ich dem Eindruck erliege, daß der Bestand an Kastanienbäumen sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten drastisch erhöht hat? Egal wo ich in der Stadt spazieren gehe, Rosskastanien wachsen überall. Auf Plätzen und Straßen, in Gärten und Parks. Einzeln, in Gruppen oder zu prächtigen Alleen arrangiert.

Wenn sich die Bäume ihrer Früchte entledigen, ist das, wie man im ersten Abschnitt sieht, nicht immer ganz ungefährlich. In Ostheim beispielsweise wachsen sie beidseitig der vielbefahrenen Frankfurter Straße. Die ausladenden Kronen der großen, alten Bäume wuchern über der Straße ineinander und bilden ein dichtes, grünes Dach. Der Anblick ist beeindruckend, doch bei Windstößen prasselt manchmal ein regelrechter Geschoßhagel auf die Straße nieder. Da hat sich schon so mancher Autofahrer ein paar Dellen in seinem Fahrzeug eingefangen.

Wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere, kommt es mir so vor, als habe es damals weitaus weniger Kastanienbäume gegeben. Zur Herbstzeit mußte man in den Parks regelrecht nach den gefallenen Früchten suchen. Ich war mit einer Tüte in den Grünanlagen in Zollstock oder Klettenberg unterwegs, streifte durch den Volksgarten oder den Grüngürtel und kam manchmal mit reicher Beute, viel häufiger aber mit enttäuschendem Sammelergebnis nach Hause.

Bei meinen Freunden und mir war es ein beliebtes Hobby, aus den Kastanien kleine Tiere zu basteln. Besonders dicke Früchte hielten als Körper her, kleinere als Kopf. Für die Beine wurden häufig schlanke Eicheln verwendet. Selbst Bucheckern fanden Verwendung. Zusammengesteckt wurden die einzelnen Elemente mit Zahnstochern oder abgebrochenen Streichhölzern. Da mein Vater rauchte, waren letztere immer zur Hand. Einwegfeuerzeuge gab es, wenn ich mich nicht irre, damals noch nicht.

In den letzten Tagen habe ich mich mehrmals dabei ertappt, Kastanien aufzuheben und sie beim Spaziergang zwischen den Fingern zu drehen, in die Luft zu werfen und wieder aufzufangen, sie fallen zu lassen und mit dem Spann über eine Wiese zu kicken. Die kleinen brauen Dinger, nicht selten mit einem rötlichen Farbstich und diesem Glänzen im Sonnenlicht, üben heute noch eine beinahe magische Anziehungskraft auf mich aus.

Mittwoch, 17. September 2014

Garching geht in die zehnte Runde

Im kommenden Jahr wird es bekanntlich keinen Coloniacon geben. Köln gibt sich erst 2016 unter neuer Leitung wieder die Ehre. Aber 2015 finden genug Alternativen für den Science Fiction-Freund im besonderen und den Phantastik-Fan generell statt. Auf zwei Veranstaltungen weise ich stellvertretend gerne hin.



Dabei gibt es sogar ein Jubiläum zu vermelden. Die Veranstalter des GarchingCons im Bürgerhaus Garching nahe München gehen bereits in die 10. Runde. Respekt und Gratulation zu dieser Leistung. Die beliebte Veranstaltung, die immer reichlich interessantes Programm bietet, schwerpunktmäßig zu Perry Rhodan, und mit zahlreichen Ehrengästen aufwartet, geht vom 4. bis 6. September über die Bühne. Es ist zwar noch ein Jahr hin, aber nachdem ich letztes Mal verhindert war, hoffe ich, den Besuch im kommenden Jahr wieder zu schaffen. Eingeplant ist der Con bei mir jedenfalls.



Zu Frühlingsbeginn locken die Luxemburger Aktivisten mit ihrem Luxcon nach Tétange. Nachdem die im Untertitel "Fantastikfestival/Festival de l'imaginaire" genannte Veranstaltung in diesem Jahr zum ersten Mal stattfand, geht es 2015 gleich weiter, und zwar am 28. und 29. März. Auch wenn ich zu meinem Bedauern terminlich jetzt schon absehen kann, dem Festival nicht beiwohnen zu können, drücke ich den Luxemburgern die Daumen für einen erfolgreichen Con.

Samstag, 13. September 2014

Hinterlassenschaften können gefährlich sein

Das gilt ganz besonders für  Hinterlassenschaften der Worgun. Oder der Mysterious. Die Bezeichnung aus der Anfangszeit von Ren Dhark hat in meinen Ohren immer noch einen großen Wohlklang. Nur trifft sie halt nicht mehr zu, da die einstmals Geheimnisvollen, die Ren Dhark zu suchen sich zur Aufgabe machte, längst enttarnt wurden. Entzaubert sogar, wofür die insektoiden Zyzzkt verantwortlich waren.

Viele Hinterlassenschaften der Gestaltwandler geben dennoch weiterhin Rätsel auf, und immer wieder stößt Ren Dhark bei seinen Weltraumflügen auf ihre Artefakte und Einrichtungen. Manchmal überraschenderweise sogar auf einer Welt, die die Menschen längst vollständig zu erkunden geglaubt haben. So wie in diesem Fall. Wie in diesem Exposé, das ich vor einigen Stunden erhalten habe.

Ren Dhark selbst steht im Zentrum der Handlung, an die ich mich gleich begebe. Und an der Spitze eines Kommandounternehmens, das eine solche Hinterlassenschaft erkunden muß. Dummerweise hat jemand etwas dagegen. Wie könnte es auch anders sein? Eine entscheidende Rolle in den undurchsichtigen Ereignissen spielen völlig unterschiedliche Maschinenwesen. Mit den einen habe ich bereits gearbeitet, mit den anderen noch nicht. Das wird eine interessante Aufgabe.

Überhaupt freue ich mich über den kleinen Manuskriptstau auf meinem Schreibtisch. Der neue Dhark gesellt sich zu dem Tibor, an dem ich derzeit arbeite. Ich mag das, von einem Manuskript zu einem anderen zu wechseln. Vom Dschungel in den Weltraum und wieder zurück.

Freitag, 12. September 2014

Michael Ende in der Philharmonie

Derzeit produziert der Westdeutsche Rundfunk ein mehrstündiges Hörspiel nach Michael Endes Weltbestseller Die unendliche Geschichte. Den Roman fand ich damals spannend und farbig, die Verfilmung ziemlich grottig. Das Hörspiel soll der Romanvorlage und Michael Endes eigenen Ansprüchen gerechter werden, heißt es. Zu wünschen wäre es dem 1995 verstorbenen Autor.

Der Musiker und Komponist Felix Rösch, bekannt für seine Arbeit mit dem Orchester des Westdeutschen Rundfunks sowie dem Deutschen Filmorchester Babelsberg, hat die Musik zu der Hörspielproduktion geschrieben. Umfangreich, fesselnd und mit großem Aufwand wird sie in Szene gesetzt, wie ich gestern mit eigenen Augen und Ohren verfolgen konnte. Das Ergebnis kommt sogar bei einem mit klassischen Instrumenten recht unbeleckten Hörer wie mir gut an.

Ich war in der Kölner Philharmonie und wohnte einer gut halbstündigen Probe des WDR Sinfonieorchesters bei. Eigentlich war es viel mehr als nur eine Probe, denn das rund hundertköpfige Orchester unter Leitung des Dirigenten David Marlow spielte komplette Sequenzen. Nennt man das so? Ich war von der musikalischen Darbietung jedenfalls beeindruckt. Ich bin kein Anhänger von Hörbüchern oder Hörspielen. Ich lese lieber selbst. Doch die Musik hat mir großartig gefallen. Ich denke, allein ihretwegen lohnt sich später das Anhören der fertigen Produktion.

Donnerstag, 11. September 2014

10. Todestag von Thomas Ziegler

Rainer und ich auf dem Coloniacon 2004
Natürlich hieß er mit bürgerlichem Namen Rainer Zubeil. Seine größte Bekanntheit erlangte der in Wuppertal aufgewachsene und in Köln lebende Schriftsteller aber als Thomas Ziegler. Denn unter diesem Pseudonym schrieb er von 1983 bis 1985 für Perry Rhodan, wo er eine Zeitlang auch als Exposéautor tätig war. Man kann guten Gewissens sagen, daß er mit seinen skurrilen Ideen neuen Wind in die Serie brachte.

Bestes Beispiel ist für mich bis heute sein Planetenroman Der Narrenturm. Die abgedrehten Figuren Lukas Lorrimer, Famos O'Hack, Karnegoris Pan und ein entlaufener Würgebaum namens Jack the Ripper zeigten einen Thomas Ziegler in Bestform. Bizarre Aliens, überkandidelte Einfälle und ein an Satire grenzender Humor waren sein Markenzeichen, das er nicht nur in die Science Fiction einfließen ließ, sondern auch in seine Kriminalromane wie beispielsweise Koks und Karneval.

Rainer verwendete in seiner Schriftstellerkarriere weitere Pseudonyme. Henry Quinn und Robert Quint. Helmut Horowitz, John Spider und Tommy Z. Neben Perry Rhodan schrieb er für Die Terranauten, schuf mit Flaming Bess seine eigene Serie und verfaßte diverse eigenständige Romane, sowohl im Bereich der Science Fiction und der Fantasy als auch im Krimigenre. In der SF wurde er mehrfach mit dem renommierten Kurt-Laßwitz-Preis ausgezeichnet.

Ich lernte Rainer im Vorfeld eines Coloniacons persönlich kennen. Ich weiß nicht mehr, in welchem Jahr das war. Manfred M. und ich veranstalteten den damaligen Con, und wir wollten Thomas Ziegler unbedingt als Gast gewinnen. Wir fanden heraus, daß er in der Südstadt lebte, und schafften es tatsächlich, uns mit ihm zu verabreden.

Wir trafen uns im Filos, einer Mischung aus Kneipe, Bistro und Restaurant. Er erwartete wohl zwei pickelgesichtige Nerds, deren Sozialkompetenz beim Lesen von Perry Rhodan endete, und wir wußten nicht recht, wie wir uns ihm nähern sollten. Ziegler? Quint? Zubeil? Oder sonstwie? Was wir ihm auch sagten. Er meinte in seiner unkompliziert-augenzwinkernden Art, es sei schon okay, wenn wir ihn schlicht und einfach mit Präsident anreden. Damit war das Eis gebrochen.

Ende der Neunziger Jahre beschloß Jörg Kaegelmann, in seinem Blitz-Verlag Kurt Brands alte Raumschiff Promet-Geschichten mit neuen Abenteuern fortzusetzen. Dazu verpflichtete er Thomas Ziegler als Exposéautor. Ich war nicht nur stolz wie Bolle, als ich gefragt wurde, ob ich Lust habe, an der neuen Serie mitzuschreiben, sondern es ergab sich, daß Rainer und ich öfter miteinander zu tun hatten. Beim Schreiben der Romane nach seinen Expos hatte ich zu so mancher Szene Fragen. Er meinte stets: "Mach es einfach so, wie du es für am besten hältst." Das funktionierte ausgezeichnet, und wir kamen gut zurecht. Die Zusammenarbeit mit ihm war ein weiter Beweis für seine völlig unkomplizierte Art.

In der Folgezeit trafen wir uns des öfteren privat. So manches Mal saßen wir in der Südstadt im Litho, einem griechischen Restaurant. Nicht zum essen, sondern zum trinken. Ich bestellte Kölsch, Rainer blieb bei seinem geliebten Vecchia Romagna. Meistens hatten wir viel Spaß, denn so humorig wie in seinen Romanen war er auch bei zwischenmenschlichen Kontakten. Ich mochte ihn gleichermaßen als Mensch und als Autor. Die meisten seiner serienunabhängigen Werle stehen in meinem Bücherregal.

2004 war er abermals Besucher des Coloniacons und gerade erst zu Perry Rhodan zurückgekehrt, was seine Fans freute. Einige Monate zuvor war er mit seiner Lebensgefährtin umgezogen, innerhalb der Südstadt. Er bewohnte nun eine Wohnung mit Dachterrasse, von der aus der Blick Richtung Rhein ging. Ich erinnere mich noch daran, wie wir das letzte Mal zusammen dort oben in der Sonne saßen. Wir tranken eiskaltes Kölsch aus Flaschen, und Rainer freute sich darauf, wieder stärker bei Perry Rhodan einzusteigen. Er war begeistert, zukunftsgewandt und bestens aufgelegt. Seine Pläne konnte er jedoch leider nicht mehr verwirklichen. Wenige Tage später ist er gestorben, gerade einmal 47 Jahre alt.

In Bezug auf unsere Lebensweise, die Lockerheit und all die uns offen stehenden Möglichkeiten sagte er einmal zu mir: "Der Westen ist für mich das Licht der Welt." Ein bißchen von diesem Licht war er mit seinen Werken selbst. Wenn ich heute, an seinem zehnten Todestag, mit reichlich Schwermut an Rainer denke, fällt mir eine Textpassage ein, die Wolfgang Niedecken in dem BAP-Lied Dreimohl zehn Johre singt. "E Glas ob die von uns, die't hinger sich han. Mir sinn uns widder, irjendwo, irjendwann." Das will ich aber auch schwer hoffen.


Mittwoch, 10. September 2014

Vorfreude auf Bitwar

Um einen legendären Ausspruch von Sepp Herberger abzuwandeln: Nach dem Zyklus ist vor dem Zyklus. Ich wies kürzlich darauf hin, daß der Drakhon-Zyklus - nach den klassischen Geschichten aus den Sechziger Jahren die erste Fortsetzung der Saga um Ren Dhark - nun komplett in Form von E-Books vorliegt. Ende August erschien mit Band 24 Die geheimen Herrscher der Abschluß. Ich kann vermelden, daß in Kürze weitere Geschichten in digitaler Form folgen werden.

Denn als nächstes steht der Bitwar-Zyklus vor der Tür. Die 12 Bücher erschienen ursprünglich von 2004 bis 2006 und boten einen ganz neuen Handlungsabschnitt. Auch ohne die klassischen Ren Dhark-Abenteuer und Drakhon zu kennen, kann man als Neuleser zu diesem Zeitpunkt also problemlos in die Handlung einsteigen. Bitwar lädt geradezu dazu ein.

Es geht diesen Monat schon los. Die ersten beiden Bände erscheinen noch im September, danach folgen monatlich drei bis 4 vier weitere E-Books. Als kleinen Appetithappen nachfolgend die Titel der Bücher und die Namen der Autoren, die sie geschrieben haben.

Band 1: Großangriff auf Grah
Band 2: Nach dem Inferno
Band 3: Die Spur des Tel
Band 4: Die Sonne stirbt
Band 5: Die goldene Hölle
Band 6: Das Judas-Komplott
Band 7: Proxima Centauri
Band 8: Erwachende Welt
Band 9: Rettet die Salter
Band 10: Freunde in der Not
Band 11: Vorstoß in den Hyperraum
Band 12: Dimensionsfalle

Nach (wie zuvor schon bei Drakhon) Exposévorgaben von Hajo F. Breuer schrieben folgende sechs Autoren die 12 Bücher (bzw. die 48 darin enthaltenen Heftromane). In der deutschen SF-Szene sind sie allesamt keine Unbekannten, behaupte ich mal keck und augenzwinkernd: Werner Kurt Giesa, Uwe Helmut Grave, Conrad Shepherd, Jo Zybell, Alfred Bekker und Achim Mehnert. Es war der letzte Zyklus, an dem der liebe W. K. Giesa mitgearbeitet hat. Werner wäre übrigens am vergangenen Sonntag 60 Jahre alt geworden. Doch dazu kam es bekanntlich nicht. Er starb 2008.

Dienstag, 9. September 2014

Der Kreuzwächter bei Bertelsmann

Dem Bertelsmann-Buchclub geht es nicht gut. Wie man hört, wird der Club 2015 seine Pforten schließen. Doch noch erscheinen dort die aufgrund ihrer grünen Umschlaggestaltung sogenannten Grünbände. Das sind Atlan-Romane, die vor Jahren als Taschenbücher bei Fantasy Productions herauskamen und bei Bertelsmann nach und nach als Hardcoverausgaben neu aufgelegt wurden.

Jetzt fand ich Tschirque, der Kreuzwächter in meinem Briefkasten. Den Roman habe ich 2009 oder 2010 geschrieben, ich kann es nicht mehr genau datieren. Er war der Mittelteil der Marasin-Trilogie, die im Laufe des Jahres 2010 erschien. Die Titelbilder stammten von Arndt Drechsler, die Exposés, wenn ich mich nicht täusche, von Michael Marcus Thurner.

Ich weiß noch, wie viel Spaß mir die Arbeit an dem recht umfangreichen Werk gemacht hat. Und wie sie mich phasenweise ins Schwitzen brachte. Die Handlung des Romans ist ziemlich komplex. Bei der Suche nach den Illochim gelangt Atlan zusammen mit der Psi-Kämpferin Trilith Okt sowie dem Paladin-Roboter und dessen siganesischer Besatzung auf eine phantastische Welt. Dort folgen sie weiteren Hinweisen auf die Illochim und werden mit dem Kreuzwächter Tschirque konfrontiert. Parallel erfährt der kranke Kalafter-Junge Maudi-Haup Maon von seiner Großmutter Shapda-Shapda Maon eine Geschichte aus der Vergangenheit Marasins.

Es ist schön, meinen Roman nach der damaligen Taschenbuchausgabe nun auch als Hardcover in der Hand halten zu können. Trotz der Ankündigung von Bertelsmann hoffe ich, daß auch die noch ausstehenden Atlans als Bücher erscheinen.

Donnerstag, 4. September 2014

Atlan und der Flammenstaub

Jetzt ist auch die dritte Atlan-Miniserie, an der ich mitarbeiten durfte, als E-Book erhältlich. Die Rede ist vom Flammenstaub-Zyklus. Die zwölf Romane sind ursprünglich in Heftform zwischen März und August 2006 erschienen. Die Exposés stammten von Michael Marcus Thurner, sämtliche Titelbilder des Minizyklus von Arndt Drechsler. Insgesamt waren zehn Autoren mit dem Schreiben der Hefte beschäftigt. Neben mir (der Esel nennt sich immer selbst zuerst) waren das Uwe Anton und der Expo-Schreiber Thurner, Luc Bahl, Bernhard Kempen, Christian Montillon, Christian Schwarz, Wim Vandemann sowie die verstorbenen Altmeister H. G. Ewers und Hans Kneifel.

Von mir stammt der zehnte Band mit Titel Lordrichter Saryla. Atlan erfährt darin die Lebensgeschichte des titelgebenden Lordrichters. Bei Saryla handelt es sich in Wahrheit um einen Takerer. Mit diesem Begriff können sicher nur diejenigen etwas anfangen, die sich mit dem in den Siebziger Jahren erschienenen Cappin-Zyklus der Perry Rhodan-Serie auskennen. Die Takerer waren eins der zahlreichen Cappin-Völker in Gruelfin, der Sombrero-Galaxis. Welcher der damaligen Leser erinnert sich nicht an die ausgebuffte Piratenlady Tipa Riordan, die in diesem Zyklus ihre ersten großen Auftritte hatte? Tante Tipa tauchte später in den Atlan-Taschenbüchern auf, wo ich das Vergnügen hatte, mit ihr arbeiten zu dürfen. Kaum eine andere Figur hat mir so viel Spaß gemacht wie die alte Piratenhexe. Stimmt, ich würde sie literarisch gern noch einmal unter meine Fittiche nehmen. Die Figur war einfach klasse.

Doch zurück zu meinem Flammenstaub-Roman. Ein paar Begriffe daraus schwirren an meinem geistigen Auge vorbei. Das Schwert der Ordnung etwa, oder ein Eishaarfeld. Und natürlich der Bewußtseinssplitter Ovarons, des Ganjos des Ganjasischen Reiches. Viel mehr - ich gestehe es - ist bei mir leider nicht hängengeblieben. Es gibt Werke, an die erinnert man sich auch nach Jahren noch gut, an andere hingegen geht ein wenig die Erinnerung verloren. Lordrichter Saryla gehört zu zweiter Kategorie.

Auf jeden Fall ist es schön, daß es den Flammenstaub-Zyklus nun auch in digitaler Form gibt. Das Rundum-Sorglospaket mit allen zwölf Heften kostet 9,99 Euro. Da kann man wirklich nicht meckern.

Mittwoch, 3. September 2014

Mein 100. Roman für Ren Dhark

Wie gut, daß es aufmerksame und offenbar Statistiken führende Leser gibt. Ich schrieb letzte Woche, die Arbeit an meinem Roman für das nächste Ren Dhark-Buch sei abgeschlossen und das Manuskript abgeschickt. Nun teilte mir jemand mit, dies sei mein hundertster Roman für Dhark.

Ich habe umgehend in meinen Dateien Bilanz gezogen und festgestellt, es stimmt tatsächlich. Insgesamt waren es bisher 63 Romane für die Hauptserie, dazu kamen 17 abgeschlossene Sonderbände sowie 20 Beiträge für die Ableger in Paperback-Form. Von letzteren fielen 17 Romane auf "Sternendschungel Galaxis", 2 auf die Miniserie "Charr" und einer auf den Sechsteiler "Der Mysterious".

Inzwischen bin ich seit vierzehn Jahren dabei. Anno 2000 schrieb Manfred Weiland das Manuskript für einen Sonderband, das etwas zu kurz ausfiel, wodurch in dem Buch noch Platz für eine Kurzgeschichte war. Mir wurde vom Verlag angeboten, sie zu schreiben, was ich tat. Nachdem Herausgeber und Verleger die Story gelesen hatten, war ich unversehens Teamautor. So schnell kann es gehen.

Und nun also mein 100. Roman für Ren Dhark. Das hätte ich mir damals nicht träumen lassen. Doch, darauf bin ich stolz. Ich hoffe, ich kann noch viele weitere Beiträge folgen lassen.

Dienstag, 2. September 2014

Wirklich fies

Einen "gar fiesen Cliffhanger" attestiert ein Rezensent den Schreibern von Ren Dhark - Weg ins Weltall 49. Cliffhanger finde ich gut, fies noch besser. Auch wenn vieles bei der Beendigung der bisherigen Handlungsstränge vorhersehbar sei, so die Kritik weiter, gelänge es den Autoren doch, die Leser mit unerwarteten Wendungen und Ideen zu überraschen.

Ja, was denn nun? Vorhersehbar oder unerwartet? Widerspricht sich das nicht? Wie auch immer, im von mir immer wieder gern besuchten Online-Portal Phantastik-News findet sich eine Besprechung zum erst kürzlich erschienenen Buch Geheimwaffe im Einsatz. Einmal mehr zeichnet Robert Monners für die Rezension verantwortlich. Der Mann, den ich immer noch nicht kenne, äußert sich zu jedem Dhark-Band. Das finde ich gut. An dieser Stelle einmal meinen Dank dafür.

Wer die ganze Besprechung lesen möchte, kann das hier tun:
http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=9329:ren-dhark-weg-ins-weltall-49-geheimwaffe-im-einsatz-hajo-f-breuer-hrsg-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62