Donnerstag, 30. April 2015

Ein in Vergessenheit geratener Cliffhanger

"Danke an Achim Mehnert für den mal wieder sensationellen Cliffhanger im 54. Roman." Diese Worte schrieb ein Stammleser von Ren Dhark heute in der Dhark-Gruppe bei Facebook - auf die ich in diesem Zusammenhang gleich einmal hinweisen möchte. Kann ja sein, dass sich jemand dafür interessiert: https://www.facebook.com/groups/124865850914078/  Besagter Leser bezieht sich auf das Ende von Ren Dhark - Weg ins Weltall Buch 54 mit Titel im Namen der Murip.

Nun freut mich eine solche Einschätzung natürlich, doch ich erwähne sie an dieser Stelle nicht aus Selbstbeweihräucherung. Die nächste negative Kritik kommt bestimmt. Vielmehr wurde mir eben bewusst, wie schnell ein erledigtes Manuskript geistig zu den Akten gelegt wird. Denn ich erinnerte mich beim besten Willen nicht mehr an den Romaninhalt, geschweige denn an den Schluss. Erst als ich das Buch zur Hand nahm und das Ende aufschlug, hatte ich die Geschichte samt Cliffhanger wieder vor Augen.

Dabei ist seit der Fertigstellung nicht viel Zeit vergangen. Ende Januar schickte ich das Manuskript an den Verlag, und das Buch erschien vor wenigen Tagen. Ich kenne Leute, die denken, der Romaninhalt müsste mir also noch völlig gegenwärtig sein, doch das ist ein Irrtum. Ich schrieb in der Folgezeit einen weiteren Ren Dhark, begann dann mit dem nächsten Falk-Roman für den Verlag Peter Hopf und arbeite momentan an einem weiteren Manuskript für die Neuschreibung der klassischen Raumschiff Promet-Abenteuer. Im Zuge dessen bin ich also, wie man sieht, geistig längst zu anderen Gefilden, sprich neuen Geschichten aufgebrochen. Das hat beileibe nichts mit Geringschätzung für das eigene erst wenige Monate alte Manuskript zu tun, man hat einfach damit abgeschlossen und die neueren und erst recht das aktuelle Projekt auf dem Schirm.

Dienstag, 28. April 2015

Eurocon 2017 in Dortmund

Das freut mich, und das gebe ich gerne weiter: Nach vielen Jahren kommt der Eurocon wieder nach Deutschland, und zwar nach Dortmund. Die Veranstalter des DortCons hatten sich um die Ausrichtung beworben. Am vergangenen Wochenende ging der diesjährige Eurocon in Sankt Petersburg über die Bühne, wo die deutschen Bewerber schließlich den Zuschlag für die Stadt im Ruhrgebiet erhielten.

Der Eurocon ist ein internationaler Science Fiction-Con, der seit 1972 (fast) jährlich in einer anderen europäischen Stadt stattfindet. Bisher kam dabei drei Mal Deutschland zum Zug. Ich hatte das Vergnügen, alle drei Veranstaltungen besuchen zu können. Im einzelnen waren das der 6. Eurocon 1982 in Mönchengladbach, der 15. Eurocon 1992 in Freudenstadt und der 21. Eurocon 1999 in Dortmund.

Achtzehn Jahre später ist es also wieder soweit. Science Fiction-Schaffende und Fans aus ganz Europa werden sich vom 16. bis 18. Juni 2017 im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund ein Stelldichein geben. Ich gratuliere Chairman Arno Behrend und dem Dortmunder Veranstalterteam ganz herzlich zu diesem Erfolg. Eine wirklich tolle Sache. Klar, dass der Contermin in Gedanken bereits notiert ist..

Weitere Informationen gibt es auf der Con-Seite: http://www.dortmund-in-2017.com/

Montag, 27. April 2015

Coloniacon taucht beim Kurd Laßwitz Preis auf

Der Kurd-Laßwitz-Preis ist ein Preis, der jährlich im Bereich der deutschen Science Fiction verliehen wird. Mit ihm sollen herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF gewürdigt werden. Abstimmungsberechtigt sind alle in der deutschen SF Tätigen, also Autoren, Übersetzer, Herausgeber, Verleger, Lektoren, Graphiker und Fachjournalisten.

In folgenden Kategorien wird nominiert: Bester deutschsprachiger SF-Roman, beste deutschsprachige SF-Erzählung, bestes ausländisches Werk mit deutschsprachiger Erstausgabe, beste Übersetzung, beste Graphik und bestes Hörspiel. Dazu gibt es zwei Sonderkategorien, nämlich den Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen sowie den Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF.

In letzter Kategorie wurden in diesem Jahr neben sechs weiteren Nominierungen die Herren Ralf Zimmermann und Achim Mehnert "für die langjährige Organisation des Coloniacons" benannt. Die Nominierung hat mich ziemlich überrascht, ich wäre nie auf diese Idee gekommen. Es ist eine nette Sache, auch wenn man sich nicht zuviel darauf einbilden sollte.

Zwar bin ich von Beginn an beim Coloniacon dabei, und in den vergangenen Jahren waren ich und vor allem Ralf federführend bei der Organisation und Durchführung des Cons, aber im Laufe der Jahre seit 1982 gab es viele weitere Mitveranstalter. Deswegen sehe ich die Nominierung weniger auf uns beide gemünzt, als vielmehr als Bestätigung für all diejenigen, die in den vergangenen über drei Dekaden als Organisatoren und Mitorganisatoren aufgetreten sind.

Ralf Zimmermann und ich haben bekanntlich beim vorigen Coloniacon 2014 unsere Tätigkeit beendet. Irgendwann muss schließlich mal Schluss sein. Ab dem nächsten Coloniacon, der 2016 wie üblich im Kölner Jugendpark über die Bühne geht, zeichnen Bernd Robker und Daniel von Euw für die traditionsreiche Veranstaltung verantwortlich, die ich 1982 gemeinsam mit Thomas Kass und Otmar Köndgen aus der Taufe gehoben habe.

Sämtliche Nominierungen für den Kurd-Laßwitz-Preis 2015 findet man hier:
http://www.kurd-lasswitz-preis.de/2015/KLP_2015_Preistraeger.htm

Sonntag, 26. April 2015

Nach Marburg zum Con

(c) Rudi Bading
Vom Marburg-Con habe ich in den vergangenen Jahren schon oft gehört, bis dato ist es mir aber nie gelungen, ihm einen Besuch abzustatten. In diesem Jahr klappte es nun endlich einmal. Ich war am gestrigen Samstag zugegen und erfuhr, dass die Veranstaltung sich 2015 zum 35. Mal jährt. Zwei Jahre länger also schon, als der Coloniacon über die Bühne geht. Den Organisatoren, namentlich dem Marburger Phantastikverein, meinen Glückwunsch dazu.

In diesem Jahr fand der Con im Bürgerhaus Niederweimar statt, einem – ich muss es sagen – selbst für SF-Cons kleinen Veranstaltungsort. Das sei nicht negativ verstanden. Im Gegenteil, für ein lokales Ereignis wie dieses weist das Bürgerhaus genau die richtigen Dimensionen auf. Weder ist es überdimensioniert, noch leiden Besucher und Aussteller an Platzmangel.

Man kann sich vorstellen, dass die Atmosphäre familiär ist. Die meisten Anwesenden kennen und schätzen sich. Ich selbst kannte nicht so dermaßen viele Leute, da der Marburg-Con immer mehr dem Horrorgenre als der Science Fiction zuzuordnen war. Dennoch liefen mir einige langjährige Bekannte über den Weg. So kam es zu netten Plaudereien mit den Autoren Earl Warren, Michelle Stern, Wilfried A. Hary, Manfred Rückert und Dirk van den Boom. Letzterer war "ganz privat" da und unterstützte die Theken- und Küchenmannschaft, indem er zum lautstarken Chili-Dealer avancierte.

Verschiedene Verlage und Verleger aus der phantastischen Kleinverlagsszene prägten mit ihren Ständen das Bild. Ich schaute überall vorbei und hielt hier und dort ein Schwätzchen, beispielsweise beim Verlag Saphir im Stahl. Beim Blitz-Verlag gab es selbstredend meine beiden jüngst erschienenen Raumschiff Promet-Romane.

Der Marburg-Con bot auch Programm, von dem ich allerdings nicht viel mitbekam: Lesungen und Vorträge, dazu die Verleihungen der Literaturpreise „Vincent Preis“ und „Marburg-Award“. Die Preisträger werde ich morgen im Netz eruieren. Der Con erwies sich als kleiner, als ich ihn erwartet hatte. Dafür ist er angenehm familiär und darf sich auf die Tradition von 35 Jahren durchaus etwas einbilden. Auf jeden Fall ist es eine Veranstaltung, der ich noch viele weitere Jahre wünsche.

Freitag, 24. April 2015

Alte Völker im Blick

Das nächste Ren Dhark-Buch erscheint im Juni, die Graphik fürs Cover liegt aber schon vor. Passend zum Romantitel Vereinigung der alten Völker hat Ralph Voltz Vertreter von dreien jener Völker ausgearbeitet: ein Fanjuur, ein Rateke und ein Utare. Große klasse, wie ich finde.



Donnerstag, 23. April 2015

Im Namen der Murip

Es geht weiter mit Ren Dhark. Soeben ist der neue Roman erschienen. Der Titel Im Namen der Murip wurde von Ralph Voltz sehr schön als Covermotiv umgesetzt. Man sieht einen Richter der Murip bei der Urteilsverkündung gegen keine geringeren als Art und Jane Hooker.

Abenteuerlich und geheimnisvoll geht es zu, als Ren Dhark und die Besatzung der Point of das entdeckte Experimentalschiff der Worgun in Betrieb nehmen. Dabei wird den Raumfahrern von der Erde wieder einmal schmerzhaft bewusst, dass auch ihnen Grenzen gesetzt sind.

Ich habe den Roman zusammen mit Uwe Helmut Grave und Jan Gardemann geschrieben. Es war Uwes letzter Beitrag für Ren Dhark. Zu meinem Bedauern ist er mit dem vorliegenden Buch aus dem Dhark-Team ausgeschieden.

Mittwoch, 22. April 2015

Marburg und Mülheim stehen vor der Tür

Meine kommenden beiden Wochenenden sind verplant. Ein bisschen spät zwar, darauf hinzuweisen, wo ich mich dann herumtreiben werde, ich tue es aber trotzdem. Es stehen nämlich zwei Veranstaltungen an, die für mich beruflich wie privat gleichermaßen interessant sind.

Da ist zum einen der Marburg-Con, der in diesem Jahr im Bürgerhaus Weimar in Niederweimar über die Bühne geht. Die traditionsreiche Veranstaltung will ich schon seit Jahren besuchen, aber irgendwie hat es nie geklappt. Diesmal ist die Fahrt jedoch fest eingeplant. Ich bin schon gespannt, zumal mich einige Bekannte, die dem Marburg-Con seit Jahren treu sind, mich immer mal wieder zu einer Teilnahme bewegen wollten.

Die Intercomic in der Köln-Mülheimer Stadthalle hingegen ist für mich eine seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten liebgewonnene Veranstaltung. Sie würde ich freiwillig nicht verpassen. Am 2. Mai findet sie bereits zum 77. Mal statt, und ein Ende der Internationalen Comic- und Romanmesse ist - glücklicherweise! - nicht in Sicht. Ich werde zwar wie immer viel in den Gängen unterwegs sein, wer mich aber spontan treffen möchte, hat die größten Chancen dazu an den Ständen des Blitz-Verlags und des Verlags Peter Hopf.

Für Kurzentschlossene hier die Links zu den beiden Veranstaltungen:
www.marburg-con.de
www.comicmesse-koeln.de

Dienstag, 21. April 2015

Der ewige Feind

Meine beiden neuen Romane für RAUMSCHIFF PROMET - DIE ABENTEUER DER SHALYN SHAN sind bereits vor ein paar Tagen erschienen und wurden auch schon an die Abonnenten verschickt, werden offiziell aber auf dem Marburg-Con am kommenden Wochenende präsentiert. Nicht nur aus diesem Grund werde ich den Con im Bürgerhaus Weimar besuchen. Die Belegexemplare habe ich bei einem Verlagsbesuch allerdings gleich mitgenommen.

Die beiden Taschenbücher Der ewige Feind und Welt in Flammen bringen den über fünf Bände reichenden Handlungsbogen zu einem Abschluss, der das Schicksal der so genannten Bankor-Gruppe beleuchtet. Vorausgegangen waren die Romane Das Orakel von Chron sowie Notruf aus Katai und Tod eines Cyborgs. Sie alle beschäftigen sich mit Ereignissen, die weit in der Promet-Historie zurückreichen.

Einst waren sechsunddreißig Terraner und zwei Moraner bei einem Transmitterdurchgang verschollen, unter ihnen Arn Borul, Peet Orell, Vivien Raid und Jörn Callaghan. Shalyn Shan hat die Hoffnung, ihren Ehemann Jörn und die anderen Freunde eines Tages wiederzusehen, nie aufgegeben, obwohl es nie einen Hinweis darauf gab, wo nach ihnen zu suchen ist. Es war sogar zu befürchten, dass keiner von ihnen mehr am Leben ist.

Als der langersehnte Hinweis endlich eingeht, zögert Shalyn keinen Augenblick. Ihre Suche führt sie nicht nur zurück in den Katai-Sektor, der sich in der Vergangenheit schon einmal als für die Menschheit entscheidender Bereich der Galaxis entpuppte. Die Vermissten sind über mehrere Sonnensysteme und Planeten und sogar im übergeordneten Parakon verstreut und werden in kosmische Ereignisse verstrickt, von deren bloßer Existenz sie bis dahin keine Ahnung hatten.

Montag, 20. April 2015

Sternendschungel Galaxis komplett als E-Books

STERNENDSCHUNGEL GALAXIS war ein Ableger von REN DHARK. Die Serie - oder Reihe, je nachdem wie man will - erschien von 2005 bis 2011 in Paperback-Form. Der Verleger wollte etwas Neues ausprobieren, und das Autorenteam war begeistert. Herausgeber Hajo F. Breuer hatte, wie von ihm gewohnt, auch schnell eine zündende Idee bei der Hand.

Ursprünglich war damals ein abgeschlossener Sechsteiler geplant. Die sechs Romane verkauften sich jedoch dermaßen gut, daß eine zweite Staffel hinterher geschoben wurde, dann noch eine und eine weitere. Mit diesem Erfolg hatte wohl keiner von uns gerechnet, zumal es noch weiterging. Insgesamt brachte es Sternendschungel am Ende auf 9 Staffeln mit 54 Romanen. Dann allerdings war leider Schluss.

Im Inhalt wird die dreijährige Handlungslücke zwischen dem Drakhon-Zyklus und dem Bitwar-Zyklus gefüllt. Ren Dhark hat sein Amt als Commander der Planeten verloren und findet sich gewissermaßen in der Rolle eines Privatmannes wieder. Nun, frei von politischem Amt und den damit verbundenen Sachzwängen, hat er endlich Zeit, den Geheimnissen des Kosmos nachzujagen, die ihn schon als jungen Leutnant fasziniert haben.

Es beginnt mit der Begegnung mit einem geheimnisvollen goldenen Planeten. Damit startet eine Reihe von bunten, exotischen und spannenden Abenteuern, die für viele Leser bis heute mit zum besten gehören, was jemals bei Ren Dhark veröffentlicht wurde. Neben einigen alten Autorenhasen, die schon lange aktiv waren, tauchten bei Sternendschungel ganz neue Namen auf. Unter anderem gehörte die junge Nina Morawietz dazu, die nach einer längeren Pause gerade eben fest ins Ren Dhark-Team eingestiegen ist.

Insgesamt verteilten sich die 54 Paperbacks wie folgt auf die beteiligten Autoren: Ich selbst verfasste 17 Geschichten, darunter den Einstiegs- und den Abschlussband. Von dem werten Uwe Helmut Grave stammten 10 Beiträge, von Altmeister Conrad Shepherd alias Konrad Schaef 7 und von der bereits oben erwähnten Nina Morawietz 6 Romane. Jeweils 4 steuerten Alfred Bekker und Jo Zybell bei, Ben B. Black deren zwei, und mit jeweils einem Roman waren Jan Gardemann und Alfred Wallon vertreten. Dazu gab es zwei Gemeinschaftsproduktionen, die eine aus den Federn von Werner Kurt Giesa und Alfred Bekker, für die andere zeichneten Conrad Shepherd und Uwe Helmut Grave verantwortlich.

Wie bei der Hauptserie kamen sämtliche Exposes von Hajo F. Breuer. Die teilweise glänzenden Titelbilder lieferte samt und sonders Ralph Voltz, aus dessen Graphik-Schmiede bis heute die Dhark-Titelbilder kommen. Ich finde es schön, dass Sternendschungel ein paar Jahre nach den Printausgaben nun auch komplett in digitaler Form als E-Books vorliegt.

Dienstag, 14. April 2015

Rudyn-Trilogie als E-Books

Seit kurzem erscheinen die bei Fantasy Productions und Ulisses aufgelegten Atlan-Taschenbücher als E-Books. Zur Erinnerung: zwischen 2006 und 2012 brachten die beiden Verlage insgesamt 28 Taschenbücher heraus, nämlich sieben Trilogien, einen Sechsteiler und einen Einzelroman. Ich steuerte seinerzeit sechs Romane bei.

Nun ist die sogenannte Rudyn-Trilogie in E-Book-Form erschienen. Der Auftaktroman stammt aus meiner Feder, den mittleren Band verfasste Rüdiger Schaefer und den Abschluss Michael H. Buchholz. Ich erinnere mich noch gut an die spannenden Geschichten um den unsterblichen Arkoniden Atlan. Die Arbeit an den Taschenbüchern hat mir damals viel Spaß gemacht.

Zum Inhalt: »August 3102 alte Terranische Zeitrechnung: Die Milchstraße ist ein gefährlicher Ort. Verschiedene Organisationen kämpfen gegen das Solare Imperium der Menschheit, Sternenreiche entstehen neu, und überall ringen kleine Machtgruppen um mehr Einfluss. In dieser Zeit geht die United Stars Organisation - kurz USO genannt - gegen das organisierte Verbrechen vor.

An ihrer Spitze steht kein Geringerer als Atlan: Perry Rhodans bester Freund. Der ca. 9000 Jahre v. Chr. geborene Arkonide ist dank eines Zellaktivators relativ unsterblich. Als junger Kristallprinz erkämpft er sich die rechtmäßige Nachfolge und besteigt als Imperator Arkons Thron, bis er im Jahre 2115 abdankt und die Leitung der neu gegründeten USO übernimmt.

In der Einsatzzentrale der USO werden seltsame Signale empfangen. Atlans Interesse ist schlagartig geweckt, als er erkennt, dass sie von einem bisher verloren geglaubten Zellaktivator stammen. Augenblicklich beginnt die Jagd nach der Unsterblichkeit. Atlan heftet sich an die Fersen zweier abtrünniger USO-Agenten. Doch es gibt noch weitere Interessenten: die starke Kämpferin Trilith Okt, die ihre erstaunlichen Fähigkeiten rücksichtslos einsetzt ...«

Montag, 13. April 2015

In Fürst Ortwins Gewalt

In den letzten Wochen hatte ich wenig Zeit, mich um meinen Blog zu kümmern. Ach was, tatsächlich hatte ich gar keine Zeit dafür. Der Umzug aus der langjährigen in die neue Wohnung belegte mich mehr mit Beschlag als mir lieb war. Ich kam kaum dazu, mal eine Stunde an einem Manuskript zu schreiben. Dabei liegen mir drei Aufträge für verschiedene Serien vor, denen ich mich nun mit Nachdruck widmen muss.

Einer davon ist Falk 4. Ich habe den Roman begonnen, bin aber noch nicht über das erste Kapitel hinausgekommen. Ich erwähne dieses Manuskript, weil vor wenigen Tagen Falk 3 erschienen ist. Der Roman, der das dritte Abenteuer aus den Piccolo-Comicheften 35 bis 64 von Hansrudi Wäscher enthält, trägt den Titel In Fürst Ortwins Gewalt und ist die bisher umfangreichste meiner Falk-Adaptionen. Er umfasst mehr als 300 Seiten, ist also etwa so dick wie ein Atlan-Taschenbuch und in der üblichen Aufmachung als Hardcover gehalten.

Falk und sein Freund, der Gaukler Bingo, bekommen es mit dem Seeadler zu tun, einem berüchtigten Piraten. Doch Falk erkennt schnell, dass nicht der Seeräuber der eigentliche Schurke in dem Intrigenspiel ist, in das er verwickelt wird. Gewisse Adlige sind die wahren Dunkelmänner, während der Seeadler nur um sein ihm rechtmäßig zustehendes Erbe, die Freiheit für seinen gefangenen Bruder und die Liebe einer Frau kämpft.

Carsten Kuhr war wieder einmal von der ganz schnellen Truppe. Da ich diese Zeilen schreibe, hat er das Buch bereits für das Online-Portal phantastik-news besprochen. Der Rezensent sieht einen "deutlich gereiften Helden" und eine "packende Mischung aus Ritter-Abenteuern, Kämpfen und fiesen Adeligen, bei der die Rollen klar verteilt sind und die sich rund und wie aus einem Guss liest".

Die komplette Rezension zu Falk 3 ist hier zu finden:
http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=10289:falk-3-in-fuerst-ortwins-gewalt-achim-mehnert-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62